Zwei Klischees – Gedanken in der Badewanne

Baden oder duschen?

Für mich keine Frage, ich bin der Vollbad-Typ. Schon immer gewesen, und egal zu welcher Jahreszeit. Selbst wenn es draußen 30 Grad hat verzichte ich nur im äussersten Notfall auf ein heißes Bad. Verrückt, ich weiß, aber für mich ist das Bad am Abend Entspannung pur. Gerade jetzt wenn es wieder kälter wird, freue ich mich auf mein heißes Bad am Abend.

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Umso wichtiger ist es mir deshalb mich im Bad wohl zu fühlen. Auch wenn es putztechnisch viel Arbeit mit sich bringt möchte ich auch im Bad auf schöne Dekorationen nicht verzichten. So zieren zahlreiche Buddha Figuren, Kerzen und dekorative Badepralinen den Bereich um meine Badewanne. Viele Ideen habe ich mir hierfür von einem Wellness Urlaub mitgenommen.

Wenn schon baden – dann auch mit Wirkung. Ob Erholungs- Erkältungs- oder Pflegebad hängt immer von meiner Verfassung und Stimmung ab. Gerade im Winter ist ein wohltuendes Erkältungsbad vor dem Schlafengehen ein wahres Wundermittel. Meine Haut bedankt sich aber auch im Sommer für pflegende Zusätze die viel Feuchtigkeit spenden. Für die Stimmung sind zudem Entspannungsbäder oder anregende Düfte zu empfehlen.

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Für einen Beauty Tag zu Hause empfehle ich Gesichtsmasken in der Badewanne aufzutragen. Die Haut sollte vorher gründlich gereinigt werden, am wirksamsten sind die Masken wenn sich die Poren geöffnet haben. In der warmen Wanne hilft hier der natürliche Dampf enorm. Dann zurücklegen, entspannen und die Maske einwirken lassen. Auch Haarkuren können parallel angewendet werden.

Nun zu den Klischees, ja ich kann es von meiner Seite aus durchaus bestätigen, dass dünne Menschen schneller und vermutlich häufig frieren. Für mich einer der Hauptgründe mich auf ein heißes Bad am Abend zu freuen.

bad3.jpgDas zweite hat weniger mit dem Baden selbst als mit meinen Gewohnheiten zu tun. Das Highlight der Woche ist der Donnerstag – wenn die neue Bunte erscheint und ich mich mit meiner Zeitschrift in die Badewanne lege. Ich liebe News und Klatsch in der Badewanne zu lesen. Hier vergesse ich gerne die Zeit und verbringe dann schon mal eine Stunde im warmen Nass. Aufgeweicht und Kreislauftechnisch am Ende bereue ich das danach meist sehr schnell. Ein Klischee deshalb weil ich zur klassischen Zielgruppe der Bunte-Leser gehöre.

Wenn ich kaputt und erledigt bin, lehne ich mich im Bad einfach zurück, höre Musik oder schließe einfach nur die Augen und genieße die Wärme. Gerade bei Verspannungen hilft ein warmes Bad die Muskeln zu lockern und zu entspannen.

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