Mein Blog

weiss & schwarz

Vor knapp einem Jahr beschloss ich, einen Blog über das Leben mit 60+ zu betreiben.  Einmal in den Kopf gesetzt und nicht mehr losgelassen. Ich hatte keine Ahnung was mich erwartet, den vor zwei Jahren konnte ich mit dem Begriff  „Blogger“ nichts anfangen.Ich bin ganz naiv ran gegangen und habe mal einfach drauf los geschrieben.

rosen-pink6Einen Blog zu betreiben macht viel Spass, definitiv! Wenn ich aber die Zahlen lese, dass es weltweit über 200 Millionen Blogs gibt, dann ist diese Zahl ein wenig einschüchternd. Mein Glück ist, dass Du gerade auf meiner Seite bist und diesen Artikel liest – dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Vor knapp einem Jahr musste ich mich beruflich verändern, was mir mehr Zeit einbringt und ich diese Zeit wollte ich sinnvoll nutzen. Ich habe angefangen mich in andere Blogs einzulesen, habe Bücher gewälzt und musste mich mit der Technik beschäftigen. Es gab viele Dinge von denen ich keinen blassen Schimmer hatte, wie zum Beispiel was ist ein URL oder ein Webhosting.  Beim Thema Suchmaschinen Optimierung habe ich noch immer keinen Durchblick!! Eines ist klar – durch den Blog lernt man eine Menge! Nicht nur über den Blog, sondern auch über das eigene Blog-Thema.  Und es frisst mehr Zeit als ich dachte. Ein tägliches Thema, manchmal auch zwei nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Es ist nicht nur das Schreiben und die dazu passenden Bilder aufzunehmen – die Bilder erstelle ich mit meinem Iphone 7 alle selbst – , es kommt noch die Bildbearbeitung und die Themenauswahl hinzu. Einkaufen, kochen, dekorieren und und und.

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Was meine Bilder betrifft bin ich auch sehr wählerisch und selbstkritisch geworden. Erst kürzlich habe ich ein Rezept über Paprikaschoten veröffentlicht, aber die ersten Bilder waren schlichtweg schlecht. Also wurden ein paar Tage später nochmal Paprikaschoten gekocht und die Bilder waren noch schlechter. Meine Tochter meinte dann: ich esse für mein Leben gerne Paprikaschoten aber in einem Zeitraum von 10 Tagen – 3x Paprikaschoten.!!!??? Beim 3. Mal klappten auch die Bilder – so wie ich es mir vorgestellt habe und dafür wird es jetzt eine längere Zeit keine Paprikaschoten mehr geben.

pink-u-schleier.jpgDas Ziel eines jeden Bloggers – er möchte dass seine Artikel gelesen werden. Er möchte seine Leser unterhalten, informieren und erreichen. Oft weiß ich aber nicht, ob eines der Dinge zutrifft, denn kommentiert werden Texte eher selten. Ich freue mich schon über jedes „Gefällt mir“ dann weiß ich, das meine Arbeit nicht völlig vergeblich ist.

Ein Blog kostet also Zeit, Geld und Nerven. Oft musste ich mir in den Hintern treten, um weiter zu machen. Manchmal fehlt die zündende Idee – man möchte über ein Thema schreiben und es fällt mit schlicht und einfach nix ein. Oder man schreibt und stellt fest, nein –  dieses Thema ist mir zu persönlich. Man lernt unglaublich viel, und verbessert sich – hoffe ich!! Man muss davon überzeugt sein, das es sich lohnt, jeden Tag, oft stundenlang daran zu arbeiten, sonst ist der Aufwand einfach zu gross. Ein Blog ist eine sehr persönliche Sache, jeder kann lesen wie man ist und tickt. Die erste Zeit hatte ich was das persönliche betrifft etwas Angst, doch heute kann ich sagen – ich habe damit nur positive Erfahrungen gemacht. Je ehrlicher und authentischer ich schreibe, umso mehr schreiben meine Leser zurück.