Sonntagsfrühstück 9. Juni

Einen wunderschönen guten Morgen!

Leider verläuft nicht immer alles nach Plan – manchmal ist es wie verhext, die Pechsträhne hat kein Ende und man fragt sich, wieso es nicht ohne Probleme laufen kann. Die Entfernung der vom Zünsler befallenen Buchsbäume zieht sich nun schon seit drei Wochen hin, weil es entweder wie aus Kübeln giesst oder ich keine Hilfe beim Ausgraben habe.

Ich musste leider feststellen, dass ich kräftemässig nicht in der Lage bin die stark verwurzelten Stämme aus der Erde auszugraben. Dabei schwirrt in meinem Kopf schon die neue Gestaltung im Garten, besonders für den Eingangsbereich. Die Situation nervt und arbeitet im Kopf so sehr, dass ich sogar Nachts nicht schlafen kann. Heute Nacht habe ich vom Zünsler geträumt, von diesen kleinen grünen Mistviehern, die ich im Traum am ganzen Körper hatte. Vor zwei Wochen als ich die Buchsbäume zugeschnitten habe, hatte ich an den Armen und sogar am Rücken einen fiesen und juckenden Hautausschlag. Unbemerkt kriecht der Zünsler durch die Kleidung und erst später las ich im Internet, dass es bei vielen zu allergischen Reaktionen gekommen ist – wie jetzt auch bei mir. Nun verfolgt mich der Zünsler schon im Traum und heute morgen um 3 Uhr war die Nacht vorbei, bis 4 Uhr wälzte ich mich im Bett von einer Seite auf die andere, bis ich entnervt und hellwach aufgestanden bin.

Mitunter hat man wirklich das Gefühl als hätten sich höhere Mächte untereinander abgesprochen. Denn wenn der Geschirrspüler zickt, dann folgt mit Sicherheit die Waschmaschine. Weil es dann noch nicht reicht, meldet der PC laufend Fehlermeldungen und mein System Administrator ist nicht erreichbar.

Im Keller hätte ich noch die alte Schreibmaschine, die aber leider „nicht Internet fähig“ ist 🙂 . Man hat es eilig, stellt sich im Supermarkt an der Kasse an, wo am wenigsten los ist und dann streikt der Kartenautomat und die bereits in der Kiste verpackten Lebensmittel müssen auf das zweite Laufband, bei der sich schon eine lange Schlange gebildet hat. Am Freitag als ich meine Tochter vom Bahnhof abholen wollte, sass ich zwei Stunden im Auto, denn ihr Handy Akku war leer und so konnte sie mir nicht mitteilen, dass ihr Zug Verspätung hat. Erst nach einer geschlagenen Stunde kam mir die Idee, am Schalter nachzufragen. Die verbleibende Zeit lohnte nicht, nochmal nach Hause zu fahren.

Jetzt freue ich mich auf ein ausgiebiges Frühstück, mit allem was der Kühlschrank zu bieten hat. Heute Abend geht es dann zu einer Geburtstagsfeier einer Freundin und morgen – Feiertag – und ich hoffe ich kann lange schlafen, ohne wilde Träume und grüne Krabbelviecher.

Wünsche euch einen wunderschönen Pfingst-Sonntag