Alle sprechen von „zwischen den Jahren“!
Was machst Du zwischen den Jahren? Bist Du zwischen den Jahren Zuhause?
Ich frage mich jedes Jahr wieder was das eigentlich bedeuten soll und habe deshalb etwas recherchiert. Etwas überrascht war ich dass die ursprüngliche Bezeichnung schon so lange Bestand hat, jedoch eine etwas andere Bedeutung als die Redewendung die wir heute nutzen. So beschreibt „zwischen den Jahren“ heute die Zeit von Weihnachten bis Neujahr. Vielleicht habe ich es früher auch überhört oder es wurde in meinem Umfeld einfach weniger genutzt. Für mich klingt „zwischen den Jahren“ eher nach unserer heutigen Zeit. Die Tage nach Weihnachten sind für viele willkommene Zeit Urlaub zu nehmen und viele Firmen schließen je nachdem wie die Feiertage fallen auch heute ihren Betrieb noch „zwischen den Jahren“. Mir geht es auch nicht anders. Es ist eine Zeit in der es einfach ruhiger ist. Kaum ist das Weihnachtsfest vorüber denken wir an die Festlichkeiten zu Neujahr. Ich nutzt die Tage nach Weihnachten aber auch gerne um mich zu erholen und wirklich auf das neue Jahr vorzubereiten. Eine kleine Auszeit wirkt wahre Wunder, für Körper und Geist. Trotzdem haben diese Tage auch eine besondere Wirkung, denn nach dem Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist doch jeder auf seine Art ein wenig mehr mit sich selbst und seinem Umfeld beschäftigt als in der restlichen Zeit des Jahres.
Bisher hatte ich nie etwas für Vorsätze übrig und habe mir soweit ich mich erinnern kann auch noch nie etwas speziell zum Jahreswechsel vorgenommen. Dieses Jahr aber möchte ich es mal ausprobieren. Man muss es auch nicht Vorsatz nennen, Ziele, Vorhaben oder Pläne klingt schon eher nach mir. Hätte mich jemand vor einer Woche danach gefragt hätte ich sicher keinen einzigen parat gehabt, denn die Zeit vor Weihnachten war in diesem Jahr besonders stressig und anstrengend. Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist daher auch ideal um neue Kraft zu tanken und sich wirklich Gedanken machen zu können was im neuen Jahr anders laufe soll, was man anpacken oder erleben möchte. Lange Zeit habe ich mich immer sehr fremdbestimmt gefühlt, einfach alles passieren lassen und bin daher nicht selten in einer Opferrolle gelandet in der ich mich nie wohlgefühlt habe.
Ohne Zweifel ist jedoch, dass ich auch bei meiner Deko langsam aber sicher nach etwas Neuem suche. Irgendwie passt die Weihnachtsdeko nicht mehr zu meiner Stimmung. In den letzten Tagen habe ich bereits einige Gestecke entsorgt oder mit anderen Elementen umdekoriert um etwas frischen Wind in meine Umgebung zu bringen. Irgendwie ist das jedoch wie in jedem Jahr. Zwischen den Jahren habe ich viele neue Ideen und würde am liebsten alles sofort in Angriff nehmen, aber irgendwie wird man gezwungen sich noch etwas zu zügeln. Denn die Tradition sagt ja eigentlich, dass die Weihnachtsdeko bis 6. Januar bleiben soll. Mal sehen wie lange ich durchhalte. Zwischen den Jahren wird jedenfalls nur leicht verändert. Wie ihr vielleicht bemerkt habt ist in dieser Deko wieder ein Pferd integriert. Vielleicht kommt es daher, dass wir seit Rosii’s Krankenfall sehr auf unsere Pferde fokussiert sind. Ich finde es jedenfalls sehr hübsch und genau richtig für die Zeit „zwischen den Jahren“!

