Wie schon letztes Jahr waren die Wichtel oder irgendeiner aus dem Dorf tätig und haben in einem Waldstück ganz in unserer Nähe weihnachtlich dekoriert. Am ersten Adventswochenende war noch nichts zu sehen und auch am 2. Advent ging ich etwas enttäuscht nach Hause. War der Weihnachtswald eine einmalige Sache?
Mit Emmi, unserer Irish Terrier Hündin gehe ich gerne diese Waldrunde, die etwa 1 1/2 Stunden dauert und hier kann Emmi nach Lust und Laune schnüffeln, auch wenn sie angeleint ist. Wer für die Dekoration im Wald verantwortlich ist, konnte mir bis heute niemand sagen. Bislang hat keiner den Auf- oder Abbau beobachten können und nach den Feiertagen ist die Dekoration auf wundersame Weise wieder entfernt.
Wir sind nicht die einzigen, immer wieder kommen Spaziergänger, die meisten mit Kindern die den Weihnachtswald, mit viel Mühe und Liebe zum Detail, bestaunen. Besonders die aus Stroh gebastelten Figuren, die wie tanzende Engel an einem Strauch hängen. Mit Perlen, Tannengrün, getrockneten Hortensien, Strohblumen und Wollziest Blätter geschmückt tanzen sie im Wind. An einer Figur hing ein dicker Zopf und ich bin mir nicht sicher, ob er aus Echthaar besteht. Kleine Kunstwerke mitten im Wald. Emmi war das ganze nicht geheuer – besonders vor dem Wichtel mit seinen riesengroßen Augen machte sie einen großen Bogen. Mich würde es brennen interessieren, wer hinter dieser originellen Idee steckt. Einerseits wüsste man es gerne, doch dann wäre das Geheimnisvolle weg und damit das Rätsel um den mysteriösen Weihnachtswald entzaubert.

