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Meine Schattenpflanzen

Nicht immer sind alle Gartenbereiche von der Sonne verwöhnt und mit den richtigen Pflanzen lässt sich auch der Schattengarten begrünen. Bäume, Hecken und Sträucher sind mit ihrem Laub natürliche Schattenspender. Je grösser sie im Laufe der Jahre werden, desto weniger Sonnenlicht trifft auf den Gartenboden. Aber auch Hauswände und Mauern sorgen je nach Sonnenstand dafür, dass manche Bereiche im Garten sehr schattig liegen. An der Nordseite herrscht oft Lichtarmut und für solche Standorte sollte der Gärtner Schattengewächse wählen und die Auswahl ist gross.

Zu den bekanntesten Schattenplanzen gehören zum Beispiel Efeu, Farn, die Fuchsie, Begonien, das fleissiges Lieschen, Wolfsmilch, einige Arten vom Storchschnabel und natürlich die Funkie und Astilben. Funkien auch Herzblattlilien genannt zählen zu den schönsten Blattschmuckstauden und bringen mit ihren dekorativen Blättern Abwechslung in jedes Schattenbeet. Funkien gibt es in Miniatur- als auch im XXL-Format und je nach Art und Sorte in gelbgrün, dunkelgrün oft auch mehrfarbig oder dekorativ gemustert. Funkien können vom Frühling bis in den Herbst gepflanzt werden und sie sind sehr langlebig. Sie bevorzugen einen frischen und humusreichen Boden. Mit den Jahren werden sie immer grösser und schöner wenn man sie ungestört wachsen lässt. Das Laub der Funkie vergilbt im Herbst und verrottet im Winter von alleine, die Reste lassen sich im Frühjahr leicht entfernen. Im Frühjahr beim Austrieb freut sich die Pflanze über reifen Kompost und entwickelt sich rasch zu stattlichen Exemplaren. Funkien sind winterhart und benötigen keinen Schutz. Werde sie im Topf gepflanzt kann es nicht schaden, sie mit Laub und Reisig abzudecken und nahe an die Hauswand zu rücken. Der Hauptfeind der Funkie ist die Nacktschnecke – besonders die jungen Triebe sind ein wahrer Leckerbissen. Was ich an Funkien besonders mag sind ihre wunderschönen, glockenförmigen Blüten, die sich meist Mitte Juli zeigen.

Die zweite Schattenpflanze in meinem Garten ist die Astilbe, auch als Prachtspiere bekannt. Sie bestechen durch ihre federnartigen Blütenstände und dem filigranen Laub. Je nach Sorte erreichen sie eine Höhe von 10 bis 200 Zentimeter und das Farbspektrum reicht von Weiss, Rot bis bin zu Violett. Der ideale Boden für Astilben ist nährstoffreich, humos und gut durchlässig. Schwere Lehmböden können mit Sand aufgelockert werden, sandige Böden hingegen profitieren von Kompost. Astilben sind pflegeleicht und meist reicht die Düngung im Frühjahr mit Kompost oder Hornspänen. Ein Rückschnitt ist bei Astilben nicht erforderlich, nur die Blütenstände sollten nach dem Verblühen entfernt werden um eine Selbstaussaat zu verhindern. Im Herbst bleibt das Laub stehen und schützt so die Pflanze gegen Frost – ansonsten ist die Pflanze winterhart Astilben sind auch als Schnittblumen sehr beliebt und halten in der Vase mehrere Tage. Astilben sind nicht giftig und daher sicher für Gärten, in denen sich Kinder und Haustiere aufhalten. Ich schätze Astilben wie auch die Funkien sehr, da beide sehr pflegeleicht und robust sind, im Frühjahr sicher austreiben und auch den langen und kalten Winter überstehen.

 

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