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Mein erster Herbstkranz

 

Der meteorologische Herbstbeginn war am 1. September, kalendarisch beginnt er am 22. September. Am Sonntag vor zwei Wochen hatte man bereits das Gefühl, wir wären mitten im Herbst. Regen, Nebel und kühle Temperaturen, obwohl wir Tage zuvor noch gegrillt und bis fast 22 Uhr den lauen Abend ausgekostet haben. Es werden noch einige Sommertage, mit viel Sonne und angenehme Temperaturen kommen, doch man spürt – der Herbst kommt. Gerne wird bei schmuddeligem Regenwetter drinnen eine Kerze angemacht und die Zeit genossen. Und auch bei schönen Herbsttagen werden die Stunden nach einem ausgiebigen Spaziergang drinnen verbracht und natürlich soll das Haus dafür möglichst dekorativ und kuschlig gestaltet werden.

 

Geplant war am Sonntag den ersten Hortensienkranz zu binden, doch die Dolden waren noch nicht ausreichend getrocknet. Also musste eine Alternative her. Mein erster Herbstkranz für dieses Jahr besteht aus Buchszweigen, Fette Henne, Heidekraut, Heubüschel und Zweige der Stacheldraht Pflanze. Dafür habe ich zuerst einen Strohrömer mit Moos ausgelegt und mit Draht befestigt. Nun werden die Pflanzen zurechtgeschnitten und kleine Sträußchen gebunden. Die Stiele sollten jedoch lange genug sein, damit man sie am Kranz mit Draht befestigen kann. Gekürzt werden die Stiele erst, wenn sie fest am Kranz sitzen. Im Uhrzeigersinn werden dann die Sträußchen, Sorten für Sorte aufgelegt und mit Blumendraht befestigt. In welcher Reihenfolge ist egal, es soll nur ansprechend aussehen.

Für einen Herbstkranz kann vieles verwendet werden, was im Garten wächst. Auch Clematis Samen, Lampionblumen, Gräser und Hagebutten ergeben ein schönes Bild und trocknen gut ein. Ich kann nur jedem empfehlen, es mal selbst auszuprobieren. Kränze binden hat etwas Meditatives, man kann sich entschleunigen und hat anschließend ein echt schönes Dekostück. Ob als Türkranz oder als Deko für den Tisch. Auch eine Kerze in der Mitte macht sich sehr gut. Einfach einmal ausprobieren!

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