Im Garten ist nun Winterpause, bei den Schneemengen und der Kälte ist einfach nichts zu tun. Nicht nur dem Mensch setzt der Winter ordentlich zu, auch für Zimmerpflanzen bringt die Zeit von November bis März jede Menge Herausforderung mit sich. Sie haben mit warmer Heizungsluft, fehlendem Licht, kühler Zugluft und Schädlinge zu kämpfen.
Damit die Zimmerpflanzen mit diesen erschwerten Bedingungen gut klarkommen, sollte man sich in der kalten Jahreszeit mehr Zeit für die Pflege nehmen. Wenn im Frühling und Sommer die Sonne scheint und die Temperaturen mild und warm sind, wissen die Pflanzen: Jetzt kann ich Vollgas geben! Sobald die Tage kürzen werden, verlangsamen die Pflanzen ihr Wachstum oder ziehen sich komplett zurück. Manche von ihnen zeigen es sehr deutlich, indem sie vermehrt Blätter abwerfen. Doch auch, wenn man es ihnen nicht ansieht, passen sich Zimmerpflanzen den Umständen an und befinden sich im Winter im Ruhemodus.
Dennoch sollten folgende Punkte beachtet werden, um die Zimmerpflanzen unbeschadet durch den Winter zu bekommen:
Sorge für ausreichend Licht. Dafür werden die Pflanzen näher an das Fenster gestellt oder man installiert eine spezielle Pflanzenleuchte. Vermeide Zugluft oder direkte Heizungsluft. In der kalten Jahreszeit benötigen Zimmerpflanzen in der Regel weniger Wasser. Allerdings kann die Heizung auch dafür sorgen, dass das Substrat schneller austrocknet. Am besten man überprüft also vor jedem Grenzgang, ob die Pflanze auch tatsächlich Wasser benötigt. Im Winter pausiere ich mit der Düngerzugabe, denn im Ruhemodus benötigt die Pflanze weniger Nährstoffe. Zu viel Dünger kann deiner Pflanze eher schaden als helfen. Kontrolliere regelmäßig auf Schädlinge, die sich in der warmen, trockenen Luft fleißig vermehren. Deshalb auch die Blattunterseite beobachten und wenn nötig, mit natürlichen Mitteln behandeln. Alle 2 Wochen besprühe ich meine Zimmerpflanzen mit kalkfreiem Wasser, denn sie brauchen hohe Luftfeuchtigkeit.
Im Frühjahr beginnt wieder die Wachstumsphase, in der sich die Pflanzen über Nährstoffe freuen und sich mit neuem Blattwerk oder Blüten bedanken.