Der Herbst ist die perfekte Zeit, um den Garten etwas Farbe zu verleihen und auch in der kalten Jahreszeit lebendig zu halten. Heidekraut, auch Erika genannt sorgt mit verschiedenen Farben für Akzente, die Stacheldrahtpflanze verleiht eine Silber-Textur und Mühlenbeckia und Gräser für Leichtigkeit.
Ein Klassiker im Topf, der bei der Herbstbepflanzung nicht fehlen darf, ist das Heidekraut, auch Erika genannt und ist mit vielen Begleitern wie Silberblatt oder Stacheldrahtpflanze ideal für den Hauseingang oder Balkon. Diese Pflanze mag es am liebsten hell und fühlt sich in der Sonne oder im Halbschatten sehr wohl. Wer Erika in den Schatten stellt, wird nicht lange Freude an der Pflanze haben. Die Gieß Routine ist bei den Erika Pflanzen nicht ganz so einfach. Besonders in der kalten Jahreszeit braucht man ein wenig Fingerspitzengefühl, denn sie verträgt keine nassen Füße. Jedoch dürfen die Pflanzen nicht austrocknen und häufig geht das Heidekraut ein, weil sie vertrocknen. Es gibt kaum einen heimischen Garten, in dem nicht die eine oder andere Erika zu finden ist. Beliebt ist das Heidekraut auch, um die Gräber im Herbst zu schmücken.
Eine Pflanze, die ich im Herbst besonders gerne mag, ist die Skimmia. Die immergrüne Pflanze trägt im Herbst weiße oder dunkelrote Knospen, ist besonders winterhart und für Bienen und andere Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Außer Giessen und ein wenig Dünger, entweder Rhododendron Dünger oder Kompost, sind keine weiteren Pflegemaßnahmen nötig. Gegossen wird mäßig, aber regelmäßig, der Wurzelballen darf nie austrocknen. Im Kübel darauf achten, das das Wasser gut abziehen kann, Staunässe nimmt die Skimmia sehr übel. Optimal ist ein Standort im lichten Schatten oder Halbschatten. Im Herbst und Winter stehen die Pflanzen bei mir im Topf auf der Terrasse und werden dann im Frühling ins Beet gesetzt. Die Pflanze ist sehr robust und bei richtiger Pflege auch nicht anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.
Meine Chrysanthemen und Santini blühen immer noch schön, dem Wetter sein Dank. Das turbulente Wetter, was wir im Frühling und Sommer hatten ist Geschichte, seit Ende Oktober hält sich eine stabile Wetterlage mit viel Sonnenschein. In den Nächten sinken die Temperaturen zwar auf teils nur knapp über null Grad, Vormittags Nebel, doch ab Mittag blauer Himmel und Sonnenschein. Das tut mir und auch meinen Pflanzen sehr gut.

