Website-Icon weiss & schwarz

Sonntagsfrühstück, 12.Januar

Einen wunderschönen guten Morgen!

Kaum sind die Weihnachtstage vorbei, liegen die ersten Christbäume schon auf der Straße. Das habe ich dieses Jahr wieder einmal aufs Neue festgestellt, als ich „zwischen den Jahren“ in der Stadt unterwegs war. Dabei könnte man den Eindruck bekommen, manchen kann es nicht schnell genug gehen. Schon vor dem Jahreswechsel wird alles in Kartons verstaut und auf den Dachboden geräumt. Traditionell wird bei uns Zuhause nach dem Dreikönigstag die Weihnachtsdeko abgebaut, doch dieses Jahr habe ich mir ein wenig Zeit gelassen und werde erst heute den Christbaum entfernen.

 

 

Leider muss ich zugeben, dass der Baum spätesten Anfang Januar seine beste Zeit hinter sich hatte und bevor er vor die Türe wandert sollte man sich über die Entsorgungs-Möglichkeiten informieren. Manche Orte organisieren Abholaktionen oder Sammelstellen, alternativ kann der Baum auch zerkleinert und als Frostschutz im Garten verwendet werden. Wichtig ist nur – entferne jeglichen Schmuck, vor allem Lametta das nicht kompostierbar ist. Damit die Christbaumkugeln sicher verstaut werden können, habe ich mir vor einigen Jahren Boxen gekauft und die Lichterketten wickle ich um Papprollen oder Kabelaufwickler um den Kabelsalat zu vermeiden. Zudem werden alle Boxen und Kartons genau mit dem Inhalt beschriftet, damit ich im Advent alles schnell wieder finde. Tonnen von Geschenkpapier landen jedes Jahr nach Weihnachten im Müll, doch liebevoll verpackte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gehören einfach dazu. Gerade Kraftpapier lässt sich umweltfreundlich im Papiercontainer entsorgen oder sogar ein zweites Mal verwenden. Kartons und Pappen gehören ebenfalls ins Altpapier, doch Klebebänder und Sichtfenstertaschen aus Kunststoff sollte man vorher entfernen und in der gelben Tonne entsorgen. So schön es auch funkelt, Geschenkpapier aus Kunststoff oder mit Glitzerpartikel sollte man lieber gleich verzichten.

Alleine aufzuräumen kann mühsam und zeitintensiv sein, doch wenn die ganze Familie mit anpackt wird das ganze zu einer gemeinsamen Aktivität, die sogar Spaß macht. Einiges an Weihnachtsdeko darf noch bleiben und eignet sich perfekt als Winterdeko. Gerade kuschlige Wohntextilien, wie Kissen, Felle oder Kuscheldecken sorgen auch nach den Festtagen für Gemütlichkeit in deinen vier Wänden. Ebenso muss man sich nicht von Lichterketten, Laternen, Windlichter und Kerzen trennen, denn die dunklen und tristen Tage sind noch nicht überstanden. In der Zeit zwischen Weihnachten und Frühjahr brauchen wir vor allem Gemütlichkeit und Wärme für die Wohnung. Im Januar dürfen dann die ersten Frühlingsblüher einziehen und ich freue mich auf Tulpen, Ranunkeln und Co. Noch steht ein Rosenstrauss mit Tannengrün und Zapfen auf der Anrichte. Der Abschied von der Weihnachtsdeko fällt mir dieses Jahr besonders schwer, warum auch immer!

Wünsche euch einen schönen Sonntag!

Die mobile Version verlassen