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Blühendes von der Wiese

 

Bunte, unberührte Blumenwiesen sind nicht mehr selbstverständlich wie zu Omas Zeiten. Durch intensive Landwirtschaft wurden Blumenwiesen in den letzten Jahre verdrängt mit intensiver Düngung und frühzeitigem Mähen.

 

Doch es gibt sie noch – Wiesen mit bunten Blumen und Gräser, die Nahrung für Bienen und Insekten bieten. Für mich ist die Blumenwiese der Begriff für eine schöne und intakte Natur. Seit jeher sind Wiesen ein wichtiger Bestandteil unserer Landschaft, sie prägen den Charakter vieler Regionen. Der Lebensraum Wiese ist nützlich und auch schön anzusehen, Wildkräuter und Wildblumen wachsen hier, die wiederum gesundes Futter für das Vieh geben. Im Frühling und Sommer verwöhnt uns die Natur mit Wiesenblumen, in allen erdenklichen Farben und Arten und da ist natürlich die Versuchung groß, einen schönen Blumenstrauß zu pflücken.

Doch Vorsicht – nicht alles, was in der freien Natur wächst, darf auch gepflückt werden. Laut dem bayerischen Naturschutzgesetz darf nur ein „Handstrauß“ nicht geschützter Pflanzenarten gepflückt werden. Gegen ein Sträußchen mit Gräsern und Margeriten ist nichts einzuwenden. Ich liebe Wiesenblumen, sie wirken verspielt, romantisch und immer ein wenig wild. Bevor die Blumen in die Vase gestellt werden, sollten alle Blätter die ins Wasser ragen entfernt und die Stiele mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten werden. Natürlich habe ich den Landwirt gefragt, ob ich mir ein Sträußchen mit Margeriten zusammen stellen darf, bevor die Wiese abgemäht wird, denn wenn die rotierenden Mähwerke über die Wiese fährt, bleibt keine der zarten Blumen verschont.

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