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Eine Bereicherung im Garten mit der Schafgarbe

 

Die Schafgarbe gehört zu den Klassikern im Staudenbeet und lässt sich mit anderen Gartenstauden sehr gut kombinieren. Ihre großen Blütendolden leuchten von Juli bis weit in den Herbst und locken Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten magisch an.

 

Schafgarben bevorzugen einen sonnigen Standort und eine gute Nährstoffversorgung. Idealerweise ist der Boden durchlässig und humos, denn nasse, schwere Gartenböden mag die Staude nicht. An heißen Sommertagen benötigt die Pflanze viel Wasser – Staunässe soll jedoch unbedingt vermieden werden. Schafgarben sind absolut winterhart, benötigen keinen besonderen Schutz während der frostigen Wintermonate. Die Farbpalette reicht über weiß, gelb, orange bis hin zu rosa und rot. Niedrige Sorten eigenen sich für den Steingarten oder die Kübelbepflanzung und die hohen Sorten machen im Beet eine gute Figur.

 

Es gibt sehr viele Gründe, diese Staude zu lieben. Sie ist pflegeleicht, unkompliziert, wunderschön anzusehen, ein Insektenmagnet und Probleme mit Nacktschnecken hatte ich noch nie. Die Schafgarbe ist eine der bekanntesten heimischen Pflanzen, die sich in der Sonne sehr wohlfühlt. Wie die meisten Stauden werden Schafgarben im Frühling oder im Herbst gesetzt. Empfehlenswert ist jedoch das zeitige Frühjahr, damit die Staude genügend Zeit zum Einwurzeln hat. Vor der Pflanzung werden die Wurzelballen in einem Eimer mit Wasser getaucht, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Auch nach der Pflanzung wird noch einmal kräftig gegossen. Das sorgt dafür, dass sich der frisch gesetzte Wurzelballen und die umgebende Erde schneller verbinden.

Die Schafgarbe hat einen langen Atem, was die Blühfreude betrifft und blüht unermüdlich den ganzen Sommer. Sie gehören zur Familie der Korbblütler und sind in ganz Europa verbreitet. Die meisten kennen die Pflanze von Spaziergängen in der Natur, wo sie auf Wiesen und Weiden blüht. Allerdings kann man dort nur die weiß blühende Gemeine Schafgarbe entdecken. Schafgarben sind anspruchslos und benötigen in der Regel keine Düngung, besonders wenn sie auf einem guten Boden stehen. Eine Überdüngung kann sogar dazu führen, dass die Pflanze im Winter anfälliger für Frostschäden wird. Ist der Boden nährstoffarm, kann im Frühjahr eine leichte Gabe von Kompost oder organischem Dünger hilfreich sein. Alle drei bis vier Jahre sollte die Schafgarbe durch Teilung verjüngt werden. Der beste Zeitpunkt ist im Frühjahr nach dem Austrieb.

Schafgarben eignen sich hervorragend in der Vase mit anderen Schnittblumen. Auch als Trockenblume ist sie sehr beliebt. Dafür muss die Schafgarbe vor der Pollenbildung an einem trockenen Tag geschnitten werden. Die Stiele zusammenbinden und kopfüber an einem schattigen, kühlen Platz trocknen lassen. So verbreiten sie auch in den kalten Monaten eine sommerliche Brise.

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