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Nach zwei Jahren Bühnen Pause feiert Bayerns erfolgreichste Kabarettistin Monika Gruber mit ihrem neuen Programm „es huift ja nix!“ ihr heiß ersehntes Comeback. Eigentlich hatte sich Monika Gruber von der großen Bühne verabschiedet und begründete ihren Abgang 2024 aus ihrer Sicht mit einer „vergifteten Diskussionskultur“. Ihr Comeback begründete sie, dass ihr das ruhige Privatleben einfach zu langweilig geworden sei und fügt dazu „des mit dem Ruhestand war a saubleede Idee, immer nur Kucha bacha und kocha ist einfach fad“. Nun füllt sie wieder Hallen, die bereits über Monate hinaus ausverkauft sind und ENDLICH konnten wir, sogar in Rosenheim im Kultur- und Kongress Zentrum Karten ergattern.
Inhaltlich bleibt sie ihren Stil treu – bissig und frech, sie polarisiert, gewohnt direkt, laut, viel Selbstironie und Mut zur Meinung, schlagfertig mit einem scharfen Mundwerk. Im neuen Programm geht es um bayerische Traditionen, politische Entwicklungen, wenn der Russe kommt und um Homeoffice-Soldaten. Sie erklärt, dass eine Prosecco Dusche sinnvoller als frühmorgendliches Eisbaden ist. Und weshalb man Kindern zur Erstkommunion unter keinen Umständen Bargeld, sondern lieber Kaffeegeschirr und Biberbettwäsche schenken sollte.
Dabei war ihr Auftritt in Rosenheim stark gefährdet, weil ihre Stimme streikte. In Österreich mussten zwei Auftritte verschoben werden. Gesundheit geht nun mal vor! Doch wer Monika Gruber kennt weiß – wenn sie zurückkommt, dann vermutlich nicht leise. Und so begeisterte sie ihr Rosenheimer Publikum mit dem wofür sie ihre Fans lieben – granteln, austeilen, erzählen und den Saal für zwei Stunden zum Lachen bringen, ein super lustiger Abend. Denn bei allem Irrsinn gilt doch – Humor fängt da an, wo einem das Lachen im Hals stecken bleibt – weil „ES HUIFT JA NIX!“
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