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Blumen vom Feld

*enthält Werbung

Ich liebe es, frühmorgens durch ein Blumenfeld zu streifen, mir die schönsten Arten und Sorten auszusuchen und für zu Hause einen schönen Strauß zu binden. Leider wurde ein großes Feld in meiner Nähe geschlossen. Blumenfelder sind für die Betreiber ein großer Aufwand und es lohnt nur dann, wenn der Kunde fair und ehrlich ist. Enttäuschenderweise hört man aber immer wieder, dass Personen nicht oder zu wenig bezahlen. Wenn dann womöglich auch noch das Geld aus der Kasse geklaut wird, verstehe ich, wenn dem Landwirt die Lust für den Anbau von Blumen vergeht. Nur ehrlich bezahlte Blumen bringen Freude und sichern den Fortbestand der Blumenfelder.

Durch einen Zufall bin ich auf ein Blumenfeld in Prutting (Nähe Rosenheim) gestoßen und war natürlich neugierig. Bei „Blumen vom Acker“ findet man nicht nur Sonnenblumen, Dahlien und Zinnien, sondern auch Kornblumen, Strohblumen, verschiedene Gräser, wilde Möhre, Löwenmäulchen, Sonnenhut und vieles mehr. Angebaut wird das Feld großteils von Hand und manchmal sogar mit Pferd. Hier wird auf vielfältige, klimaangepasste Pflanzung ohne Kunstdünger geachtet, nur im Ausnahmefall wird gewässert und ist biozertifiziert. Abgerechnet wird nicht nach Blume pro Stück, sondern nach Größe des Straußes was mit Schablonen aufgezeichnet ist. Ein kleines Gebinde kostet 8 Eure, die mittlere Größe 15 und ein großer Strauss 20 Euro.

Das Feld lädt ein zum Entdecken, Staunen, schnuppern und pflücken. Außerdem werden wöchentliche Blumen-Abos angeboten. Für Feste und Feierlichkeiten werden Blumen frisch geerntet und für florale Werkstücke arbeitet die Betreiberin mit einer Floristin zusammen.

Ab April – sobald die ersten Tulpen und Narzissen loslegen ist das Feld geöffnet – und das bis zum ersten Frost. Wer keine Zeit zum selbst Pflücken hat, kann über ein Abo sich immer am Dienstag Blumen liefern lassen. Eine schöne Idee!

*Unbeauftragte Werbung. Dieser Artikel enthält Werbung da ich Namen oder Produkte nenne, für die ich jedoch nicht beauftragt wurde. 

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