Einen wunderschönen guten Morgen!
Mit dem Aschermittwoch beginn traditionell die vierzigtägige Fastenzeit und endet in der Osternacht. Diese Wochen sind aber auch für Teilzeit Katholiken ein guter Anlass, auf ungesunde und schlechte Eigenschaften zu verzichten.
Viele versprechen sich vom Fasten neben dem Gewichtsverlust, auch Glücksgefühle, eine Reinigung des Körpers, geschärfte Sinne, mehr Energie oder straffere Haut. Fasten wird als freiwilliger Verzicht auf Nahrung definiert und auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Mal ist keine feste Nahrung erlaubt, mal nur trockene Semmel und Milch, mal nur Säfte oder Obst oder die berühmte Kohlsuppe. Beliebt ist auch das Heil- oder Basenfasten, doch das Ziel ist meist die körperliche Reinigung, Ballast loszuwerden und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Viele verzichten in der Fastenzeit auf Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten oder Nikotin, manche gehen allerdings noch weiter. Digitale Auszeit heißt das Zauberwort, also den bewussten Verzicht auf Fernsehen, Computer, Smartphone und Internet. Lassen die Fernbedienung einfach einmal liegen, nehmen ein Buch und setzen sich gemütlich auf das Sofa. Das fühlt sich gut an und ist sehr entspannend.
Untrennbar mit der Fastenzeit verbunden ist Karneval oder wie bei uns in Bayern Fasching genannt. Am letzten Wochenende bis Faschingsdienstag wird ausgiebig gefeiert, bevor die Fastenzeit beginnt. Der Aberglaube besagt, dass mit dem Fasching der Winter vertrieben werden soll. In früheren Zeiten wurde an Fasching nicht nur ausgiebig gefeiert, sondern auch getrunken und gegessen, um zu verhindern, dass Lebensmittel verderben, auf die in der Fastenzeit verzichtet werden sollte. Da ich mein Gewicht von 50 kg seit Jahren halte, eher zum ab als zum Zunehmen neige, kommt eine Fastenkur für mich nicht infrage. Allerdings habe ich mir vorgenommen, während der Fastenzeit noch mehr auf eine Ernährung zu achten. Werde auf Süßigkeiten, Alkohol und Zucker (bis auf ein kleines Löffelchen im Kaffee) verzichten. Schließlich möchte ich fit und gesund ins Frühjahr starten. In den letzten Tagen habe ich sehr häufig das Wort Klima-Fasten gelesen und in den sozialen Medien macht die Aktion die Runde.
Bereits mit einigen kleinen Änderungen gelingt es beim Klima-Fasten den Energieverbrauch zu senken. Schon ein paar Grad weniger zu heizen spart Energie und gerade in meinem ehemaligen Büro habe ich die Temperatur gesenkt, da ich mich nicht mehr so häufig dort aufhalte. Vielleicht ist die Fastenzeit der richtige Zeitpunkt, öfter das Auto in der Garage stehenzulassen und Kurzstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu starten. Die Ernährung bieten außerdem viele Möglichkeiten, um im Sinne des Klimas zu fasten. Dann kommen nur regionale Lebensmittel auf den Tisch und so fallen keine weiten Transporte oder lange Lagerzeiten an. Eine große Challenge für mich, auf das Smartphone zu verzichten. Bestimmt schwerer als gedacht!! Ist denn jeder Griff zum Handy wirklich nötig? So habe ich mir vorgenommen, die Nutzung streng zu limitieren. Schau ma mal 🙂
Wünschen euch einen schönen Sonntag!