Wärmend, einfach und so gut – Maultaschensuppe ist ein perfektes Gericht für kalte Tage und wenn’s schnell gehen muss. Gleich vorweg – die Maultaschen sind aus dem Kühlregal und nicht selbst gemacht. Kein Schnippeln, kein Kochen, kaum Abwasch und im Handumdrehen eine warme Mahlzeit. Ich bin kein Fan von Fertiggerichten, doch ab und zu kommt auch die Tiefkühlpizza in den Ofen.
Im Kühlregal wird die Auswahl immer größer – Pasta, Knödelteig, Suppeneinlagen und sogar fertige Gerichte. Diese Produkte sind frisch und kommen mit deutlich weniger Zusatz- und Konservierungsstoffe aus und daher sind sie nur begrenzt haltbar. Am Wochenende habe ich Tafelspitz zubereitet und jetzt mindestens 2 Liter feinste Rinderbrühe. Eine gute Gelegenheit Maultaschen aus dem Kühlregal zu probieren und ich muss zugeben, sie waren lecker wenn auch nicht selbst gemacht.
Gerade in den Wintermonaten ist Tiefkühlgemüse eine gute Alternative. Hier bleibt aufgrund des Kälteschocks Geschmack und Farbe gut erhalten, sodass keine Zusatzstoffe nötig sind. Allerdings verzichte ich auf „Rahmgemüse“ da ich die Menge an Sahne selbst bestimmen möchte. Im Winter lohnt es sich eine Packung Beeren im Haus zu haben, die schnell aufgetaut sind, den schlichten Naturjoghurt aufpeppen oder mit Milch einen leckeren Shake ergeben. Auch Tiefkühlkräuter, im handlichen Päckchen sind sehr praktisch, wenn die Kräuter aus dem Garten aufgebraucht sind. Inzwischen ist eine große Auswahl verschiedener Kräuter erhältlich. Sehr praktisch sind Kräuter der Provence oder italienische Kräuter, aus denen sich mit Quark oder Joghurt, im Handumdrehen ein fettarmer Dip oder Brotaufstrich rühren lässt.
Pinsa Teig aus dem Kühlregal ist für ein schnelles Gericht eine weitere Alternative. Der Teig ist bereits vorgebacken und lässt sich nach dem Belegen, zum Beispiel mit Tomatensauce, Käse oder Gemüse, in nur 6 bis 8 Minuten im Ofen zubereiten. Empfindliche Zutaten wie Parmaschinken oder Rucola werden erst nach dem Backen hinzugefügt. Was in meiner Küche nicht zu finden ist, sind Suppen oder Saucen aus der Tüte, Kartoffelpüree als Pulver, fertige Salatsaucen, Backmischungen oder Dosengerichte. Bei Fisch greife ich häufig ins Tiefkühlfach, denn die Auswahl ist in unserem Supermarkt nicht gerade üppig. Was ich nicht mag, sind Fischstäbchen. Doch ein bis zweimal im Jahr kommen sie auf Wunsch meiner Tochter auf den Tisch. Wo Zeit, Talent zum Kochen oder Lust fehlt, hat die Industrie stets eine Lösung parat und wer will, kann ihr die Nahrungszubereitung komplett überlassen. In dieser Küche muss dann nicht einmal ein Herd stehen, es gibt ja eine große Auswahl an Gerichten für die Mikrowelle. Doch ob das schmeckt und vor allem wie gesund ist das?

