Sonntagsfrühstück 22. Juli

Heute, ein hektisches Sonntagsfrühstück! Ein großes Haferl Milchkaffee und eine Semmel mit Marmelade und Butter müssen reichen. Ich möchte mir heute ein Working Equitation Reitturnier bei uns in der Nähe ansehen und das beginnt bereits um 09.00 Uhr. Da heißt es früh aufstehen und beeilen.

Working Equitation, auch Arbeitsreitweise genannt ist eine Reitdisziplin, welche den traditionellen Reitweisen beruht. Ihren Ursprung hat diese in den südeuropäischen Ländern.  In Deutschland wird diese Reitweise immer bekannter und beliebter. Auch bei uns am heimischen Stall haben dazu schon Kurse stattgefunden. Ich habe mir bereits gestern eine Einsteiger Klasse angesehen und war ganz begeistert. Morgen findet eine Speed Trail Prüfung statt und ich möchte hier unbedingt die Profis sehen. Ich hoffe, dass ich heute viele Eindrücke einfangen und hier teilen kann.

Die letzte Woche ist wieder einmal wie im Flug vergangen.

Am Freitag habe ich die Woche mit einem langen Spaziergang ausklingen lassen. Es war eine eigenartige Stimmung. Gewitter zogen um uns her und der Himmel war in eine eigenartigen Farbe getaucht. Natürlich konnte ich es nicht sein lassen mir ein paar Wiesenblumen mitzunehmen.

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Beim Spazieren gehen kann ich am Besten nachdenken und das witzige daran ist, dass ich manche Gedanke unterwegs scheinbar verliere. Mir hilft am Besten, zügig zu gehen weshalb ich meistens nicht nur unseren Hund Lili sondern auch unsere kleine Islandstute Rosii mitnehmen. Die beiden halten mich auf Trab und haben ein so schnelles Wohlfühltempo, dass ich mich ganz schön plagen muss. Aber zurück zu den Gedanken. Im Moment fällt es mir sehr schwer all meine Gedanken wirklich zu ordnen und nicht wirr im Kopf herumschwirren und Unfug anstellen zu lassen. Zum einen haben wir da meine Ideen für den Blog, Blumen, Deko, Texte und Mode. Ständig habe ich neue Ideen und mache mir selbst einen enormen Druck weil ich jede Idee gleich ausprobieren möchte. Letzte Woche kam es daher nicht selten vor dass ich bis tief in die Nacht an Umsetzungen gearbeitet habe. Zum Anderen gibt es immer wieder Tage an denen ich sehr empfänglich für schlechte Nachrichten bin. Es vergeht kaum ein Tag an dem einem nicht mit dem ersten Kaffee im Radio eine schlechte Nachricht serviert wird. Ich weiss wie naiv es ist aber ich wünsche mir einen Tag lang nur wirklich gute Nachrichten. Die Welt ist so unberechenbar geworden dass es mir manchmal sinnlos erscheint Pläne zu machen. Wer weiß schon was morgen passiert. Umso wichtiger ist es doch jeden Tag so zu nehmen wie er kommt und das Beste daraus zu machen. Deshalb habe ich heute als Abschluss auch noch einen Schnappschuss den ich zum Abschluss meines „Spazierlaufs“ machen konnte. Nach den Gewittern in der Ferne durfte ich einen wunderschönen Regenbogen erblicken. Die Sonne hat dabei genau auf eine Kirche am Hügel gestrahlt und irgendwie schaffen es solche Bilder immer wieder düstere Gedanken fortzuwischen. Leider sind die Bilder nicht mal halb so gut wie diese Aussicht in „Echt“. Aber ich hoffe es verdeutlicht zumindest was man verpassen kann wenn man sich in seiner Gedankenwelt verliert anstatt im „Hier & Jetzt“ zu sein.

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Einen schönen Sonntag wünsche ich.