Sonntagsfrühstück 12. Januar

Einen wunderschönen guten Morgen!

Kennt ihr das: Man verbringt Wochen mit der Planung und Vorbereitung für Weihnachten und plötzlich ist alles vorbei und der Alltag ist auf einen Schlag zurück. Dieses Jahr ist mir die Rückkehr ins Büro besonders schwer gefallen, nachdem ich die freien Tage – ganze 17 – ausgiebig ausgekostet habe.

Gefeiert haben wir den hl. Abend im kleinen Kreis, aber schön und ohne Stress. Auch die anderen Tage waren ruhig, ohne Termine, ohne Handwerker, dafür mit lieben Menschen um uns herum. Auch an Silvester habe wir in kleiner Runde gekocht, lecker gegessen und auf das neue Jahr angestossen. Super unspektakulär – aber schön!

Jetzt heisst es schauen was das neue Jahr so bringt. Ich freue mich auf neue Projekte, schöne private Momente und ein spannendes berufliches Jahr. Auch wenn ich keine Neujahrsvorsätze habe, bin ich – auch in meinem Alter – bereit mich weiter zu entwickeln und nicht still zu stehen. Denn Stillstand ist für mich das grösste Übel.

Aber ich muss auch lernen „nein“ zu sagen, wenn andere eine Lebensentscheidung für mich treffen wollen, wenn mit jemand eine unangenehme Arbeit aufhalsen möchte oder wenn mich jemand bittet etwas zu tun, was ich auf keinen Fall möchte. Man muss ja nicht auf der Stelle „ja“ oder „nein“ sagen, auch wenn der andere es gerne möchte. Denn oft sagen wir zu schnell ja für etwas, weil wir uns schlicht und einfach überrumpeln lassen. Dass es vielen Menschen schwer fällt einmal eine Bitte abzuschlagen kann viele Gründe haben. Meist ist es die Angst vor Konsequenzen – sei es beruflich oder privat und man will auch nicht egoistisch oder herzlos wirken. Das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen, ist aber schon der erste Fehler.

Beginnen wir 2020 positiv und lebensbejahend und weisen alle Pessimisten in die Schranken!

Wünsche euch einen schönen Sonntag.