Wunderbare Christrosen auch für die Vase

Januar ist Christrosenzeit!

Draussen im Garten trotzen die Christrosen der kalten Jahreszeit und auf meinem Frühstückstisch lachen sie mir am Morgen zu. Seit einigen Jahren werden Christrosen auch vermehrt als Schnittblumen gezüchtet. Immer wieder habe ich im Garten eine Christrose abgeschnitten und mich gewundert, dass die Lebenszeit dann in der Vase nur ein bis zwei Tage anhält.

Eigentlich logisch, denn Christrosen fühlen sich bei Minusgraden einfach wohler und das warme Esszimmer bedeutet den schnellen Tod. Die Christrose kennt man auch unter dem Namen Winter- oder Schneerose.

Das die Christrose nun auch für die Vase gezüchtet wurde finde ich einfach nur genial, sie ist eine wunderschöne Winterblume zum Übergang zwischen Weihnachten und dem Frühling, sozusagen die Lücke zwischen Amaryllis und Narzisse. Ob nun pur oder mit ein wenig Beiwerk, wie zum Beispiel mit grünen Skimmia und Eukalyptus, die Blüte der Christrose wirkt einfach elegant.

Die Blüten halten in der Vase bis zu 8 Tage und sollten an einem möglichst kühlen Platz stehen und jeden Tag frisches Wasser bekommen. Damit sie viel Wasser aufnehmen können, schneidet man den Stängel unter mit einen sehr scharfen Messer etwa einen halben Zentimeter kreuzweise ein.

Ich trage dabei Handschuhe, da ich gegen den austretenden Pflanzensaft allergisch reagiere, der unangenehme Hautreizungen verursacht. Mit den handelsüblichen Blumen Frischhaltemittel lässt sich die Haltbarkeit ein wenig verlängern.