Mimose der Floristen

Endlich sind sie wieder im Handel erhältlich, diese Blütenrispen voller gelber Kügelchen, die an kleine, flauschige Kücken erinnern. Überall werden sie Mimosen genannt, aber genau genommen sind es Blütenstände der Silberakazie die meist aus Südfrankreich und Italien kommen und zu uns als „Mimose der Floristen“ zu uns kommen.

Vor vielen Jahren hatte ich das Glück sie in Südfrankreich direkt zu bestaunen und meine Freundin Manu schickt mir alle Jahre Bilder aus Portugal, wo schon jetzt der Frühling im vollen Gange ist.

Im Moment leuchtet meine Wohnung in gelb mit sonnengelben Mimosen, die ich in Blumensträusse arrangiere und auch einen Kranz gebunden habe. Ich liebe den Duft der Mimose der sich im Wohnzimmer und Esszimmer verbreitet. Das Öl wird häufig in der Parfum Herstellung verarbeitet, aber auch in der Pharmazie eingesetzt wird. Zuhause benötigt die Mimose lediglich einen frischen Anschnitt und sauberes Wasser.

Das schöne ist, dass die kleinen gelben Kügelchen auch im getrockneten Zustand ihre gelbe Sonnenfarbe behalten. Für meinen Kranz habe ich den Strohrohling zuerst mit Eukalyptus gebunden und dann die kleinen Blütenrispen der Mimose eingearbeitet. Zum Schluss das ganze mit einen dünnen Basteldraht umwickelt. Für diese Bastelei habe ich zwei grosse Zweige Eukalyptus Cinerea und einen Blütenstiel Mimosen verarbeitet.

Der Strauss in der Vase ist mit Mimosen, Eukalyptus Populus mit Beeren und Olivenzweige gebunden. Pflanzen die an den Süden und Sonne erinnern, herrlich duften und den Frühling, zumindest im Haus spüren lassen.