Meine Buschröschen habe ich am 08.08.1988 gepflanzt!! Warum ich mich daran so genau erinnere? Es war mein 33. Geburtstag und habe die beiden noch kleinen Rosenstöcke geschenkt bekommen und am gleichen Tag gepflanzt.
Im Laufe der langen Jahre haben sie sich prächtig entwickelt, ohne großen Arbeitsaufwand. Im Frühjahr wird kräftig geschnitten, mit Kompost und Pferdemist (in Form von Pellets) gedüngt. Im Sommer, meist im Juli dann einen Rosendünger, gegossen wird nur mit Regenwasser, nach Bedarf und das war es auch schon. Ich liebe die kleinen rosa Rosenblüten, die auch noch herrlich duften und in der Regel ab Ende Mai bis oft Anfang Oktober blühen. So manches Unwetter mussten die Rosen im Laufe der Jahre überstehen und nun haben sie eine stattliche Höhe und Breite erreicht, mit einer enormen Blütenfülle. So kann ich mich im Sommer reichlich bedienen für einen kleinen Strauss auf dem Frühstückstisch.
Beim Schnitt bin ich nicht zimperlich, es kommen immer wieder neue Triebe nach und sie eignen sich perfekt für kleine Sträußchen oder als Schwimmblumen in einer Glasschale. Am frühen Morgen ist der beste Zeitpunkt, um Rosen zu schneiden und sie halten über eine Woche in der Vase. Die Rosen sind Licht- und sonnenhungrig, gerne von Morgens bis Abends. Mit einer kleinen Pause, meist Anfang August lässt die zweite Blüte nicht lange auf sich warten und dann blühen die Buschrosen bei günstiger Witterung bis Oktober. Wenn man heute Rosen kauft, haben alle einen Namen, Prominente werden gewürdigt und zudem der Züchter genannt. Damals war der Name nicht wichtig, vielleicht habe ich ihn auch vergessen. Ob mit oder ohne Name, ich freue mich jedes Jahr auf die üppige Blüte meiner rosa Buschröschen.

