Einen wunderschönen guten Morgen!
Was bringt Glück, was bringt Pech? Besitzt du einen Glücksbringer oder klopfst du manchmal auf Holz? Es soll ja Menschen geben, die am Freitag, den 13. das Haus erst gar nicht verlassen und schwarze Katzen sind den Menschen seit jeher nicht geheuer, besonders dann, wenn sie von links nach recht über die Straße laufen. Bei uns im Dorf gibt es viele schwarze Katzen, doch zum Glück habe ich Emmi, unsere Irish Terrier Hündin bei meinen Spaziergängen mit und die schwarzen Katzen werden sich hüten vor uns die Straße zu überqueren – ganz gleich ob von links nach rechts oder rechts nach links 🙂
Ich kenne in meiner Familie und in meinem Bekanntenkreis niemanden, der nicht ein wenig Abergläubisch ist, jeder hat so seinen Spleen und so würde ich ehrlich gesagt keinen wichtigen Termin auf einen Freitag, den 13. legen. Aberglaube kommt aus einer Urangst vor etwas Dämonischem oder Bedrohlichem. Der Spruch Scherben bringen Glück kommt wohl daher, dass durch das Klirren böse Geister vertrieben werden. Kein Wunder also, dass bei jeder Schiffstaufe eine Sektflasche zerbrochen wird. Gut ich habe schon öfter ein vierblättriges Kleeblatt gefunden oder mir bei einer Sternschnuppe etwas gewünscht und es nicht ausgesprochen. Vielleicht waren die Wünsche einfach zu groß, denn geklappt hat es bisher noch nicht.
Wie jedes Jahr habe ich zwischen Weihnachten und 6. Januar keine Wäsche gewaschen, angeblich werden in den Rauhnächten Geister und Unglück angelockt. Ein Aberglaube, der sich seit Menschengedenken in den Köpfen hält. Doch es ist auch eine gute Ausrede oder Faulheit um den Wäscheberg einfach mal Wäscheberg sein zu lassen, oder? Wer abergläubisch ist, trägt zum Beispiel eine Glückskette oder einen Glückspullover und ist der festen Überzeugung, dass alleine das Tragen dieser Sachen die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg erhöht. So manch einer hält den Aberglauben für Unfug und glauben nicht das es etwas bewirkt. Doch wer fest an die Macht des Glücksbringers glaubt, fühlt sich sicherer und mutiger.
Ein gutes Beispiel ist Freitag der 13. und abergläubische Menschen sind der Meinung das dieser Tag Unglück und Pech bringt. Eine Freundin hatte an einem Freitag den 13. einen schweren Verkehrsunfall und sie hat heute noch gesundheitliche Probleme, obwohl der Unfall schon einige Jahre her ist. Ihr bleibt dieser Tag besonders in negativer Erinnerung, obwohl statistisch nicht mehr Unfälle als an jedem anderen Tag passieren. Aberglaube kann sowohl positiv als auch negativ sein. Manche Situationen oder Begegnungen locken Unheil an, während andere jahrelanges Glück bescheren sollen. Mein Glücksbringer ist ein altes Hufeisen von unserem Islandpferd Rosii, die leider schon verstorben ist. Das Hufeisen hängt mit der Öffnung nach oben über einer Türe. Ein wenig Glaube oder Aberglaube schadet nichts, man darf es nur nicht übertreiben.
Wünsche euch einen schönen Sonntag!
Liebe Christa,
ja mit dem Aberglauben ist das so eine Sache; ganz freisprechen kann ich mich davon auch nicht. Gerade Freitag, der 13. war für mich so ein Tag, an dem man am besten nichts Großartiges unternimmt… Aber ausgerechnet am Freitag, den 13. Juli 1975 musste ich meine Führerscheinprüfung durchführen! Ich war so nervös und wollte gleich fahren, um das Elend hinter mich zu bringen. Aber mein Fahrlehrer nahm mich erst als letzte dran. Ich habe die Fahrprüfung bestanden und somit habe ich seitdem beschlossen, dass Freitag, der 13. mein Glückstag ist 😊.
Habe einen wunderschönen Sonntag, liebe Grüße, Barbara
Liebe Barbara, vielen Dank für deine Zeilen. Wie man bei dir sieht, ist Freitag der 13. auch einmal ein Glückstag. Herzlichen Glückwunsch nachträglich 🙂 Der nächste Freitag 13. ist im Juni. Werde mir den Tag in meinem Kalender rot einkreisen und besonders darauf achten was passiert. Vermutlich nix!!!! Starte gut in die neuen Woche und liebe Grüsse Christa