Es gibt kaum einen heimischen Garten, im dem nicht die eine oder andere Heidepflanze im Herbst zu finden ist. Kein Wunder, die immergrüne Zierpflanze ist nicht nur sehr dekorativ, sondern auch pflegeleicht und anspruchslos.
Traditionell kann man Heidepflanzen ab September kaufen und sie zusammen mit anderen winterharten Herbstblüher in Balkonkästen, Pflanzkübel oder auch ins Beet setzen. Die Pflanze fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Platz besonders wohl und braucht einen durchlässigen Boden. Viele Arten sind zwar winterhart, benötigen aber im ersten Jahr nach der Pflanzung einen Winterschutz aus Tannenzweigen oder Vlies. Im Frühjahr ist dann ein Rückschnitt notwendig um die kompakte Form zu erhalten. Vor kurzem habe ich im Gartencenter Heidepflanzen eingefärbt gesehen. Gelb, lila, orange oder sogar hellblau standen sie etwas abseits auf einem Tisch. Finde die Farbtöne etwas gewöhnungsbedürftig, doch über Geschmack lässt sich bekanntlich ja streiten.
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Ich mag besonders die weissen Heidepflanzen, kombiniert mit Mühlenbeckia, Zierkürbisse und ein paar Zweige. Leider reagieren Mühlenbeckia sehr empfindlich auf Frost und so musste ich den Kübel letzte Woche bereits mit einem Vlies schützen. Mühlenbeckia sind immergrün und mehrjährig, doch bei längeren Frostperidoden kann es vorkommen, dass sie das Laub abwirft. Erfahrungsgemäss treibt die Mühlenbeckia im Frühjahr dann wieder aus. Oft heisst es, dass sich Mühlenbeckia auch als Zimmerpflanzen eignen, doch damit habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Ich mag die filigrane Mühlenbeckia, sie ist sehr dekorativ und vielseitig im Wuchs. Ohne viel Zutun bilden sich dichte Polster mit einer Vielzahl an Trieben und kleinen, glänzenden Blättchen. Dieses Jahr ist die Herbstbepflanzung, aufgrund meines Unfalls ziemlich mager ausgefallen, doch diese Kombi mit Heide, Mühlenbeckia und Zierkürbis entschädigt mich ein klein wenig,