Einen wunderschönen guten Morgen!
Das Jahr 2025 ist noch nicht vorbei, doch im Garten ist nun Ruhe eingekehrt und für den bevorstehenden Winter vorbereitet. Jedes Gartenjahr ist anders, mal zu heiß, mal zu kalt, mal zu trocken, mal zu feucht. Dann tauchen neue Schädlinge auf und ein Gegenmittel muss gesucht werden, die Schneckenplage explodiert, oft ist man gefrustet und würde am liebsten alles betonieren und grün anstreichen. Doch aufgeben gibt es nicht!
Ich lade euch heute herzlich ein für einen kleinen Rückblick und dafür habe ich meine Lieblingsbilder aus dem Archiv gekramt. Wie schon 2024 war der Sommer nicht berauschend, viel Regen, trübe Tage und wenig Sonnenschein. Anfang August dann gut 3 Wochen am Stück Sonne und heiße Tage – und was mache ich. Stürze beim Spazieren und der Oberschenkelhals ist gebrochen und damit habe ich schon am 29. Juli das Gartenjahr abgeschlossen. Auf eines kann sich der Hobbygärtner immer verlassen – es kommt meist anders als man denkt.
Im Januar und Februar hatten wir schöne Wintertage und oft hat sich der Garten in eine zauberhafte Winterlandschaft verwandelt. Wenige Tage später kam dann eine Warmluftphase, die aber von einer Kaltfront mit viel Wind und Schnee verdrängt wurde. Ein ständiges Auf und Ab – nicht Fisch und nicht Fleisch, anstrengend für Körper, Geist und vor allem für die Natur. Im Frühling hatten wir schöne Tage und die Natur ist regelrecht explodiert. Ich musste mich sogar zügeln, um nicht schon vor den Eisheiligen die Sommerpflanzen ins Freie zu stellen. Fast wie jedes Jahr hatten wir dann Ende April Frost, was vielen Pflanzen stark zugesetzt hat. Zum Glück sind wir 2025 von großen Unwettern verschont geblieben, auch wenn sie fast jede Woche angekündigt waren. Aufziehende Gewitter beunruhigen alle Gartenbesitzer, denn nicht immer ist klar, ob nur kostbares und für die Pflanzen nützliches Nass vom Himmel kommt oder ob sich Sturm und Hagelschlag bildet, die oft extreme Spuren hinterlassen.
Der Juni war so ganz nach meinem Geschmack – viel Sonne und sommerliche Temperaturen, bevor der Regen im Juli die schönen Tage abgelöst hat. Und wie schon gesagt, für mich war das Gartenjahr am 29. Juli vorbei. Ende August, nach einer Hitzewelle kam ich von der Reha zurück und viele Blumen und Pflanzen sind eingegangen. Das ist jetzt kein Vorwurf – nein, meine Tochter und ihr Lebensgefährte hatten neben Beruf, Hund, Pferd und Haushalt einfach zu viel um die Ohren. Die einjährigen Blumen habe ich nach und nach entfernt, die Stauden werden sich wieder erholen und nächstes Jahr wieder blühen – hoffe ich 🙂
Wünsche euch einen schönen Sonntag!