Sonntagsfrühstück, 7.Dezember

Einen wunderschönen guten Morgen!

Da ich mir, wie jedes Jahr über Weihnachtsgeschenke schon frühzeitig Gedanken mache und auch spätestens Anfang November besorge, kommt dann die Arbeit, die mir am meisten Spaß macht – die Verpackung.

 

 

Egal was man verschenkt, eine schöne Verpackung wertet jedes Geschenk – ob für 5 oder 50 Euro auf und den Satz „Das ist viel zu schön zum Auspacken“ freut mich jedes Mal aufs Neue. Mit einer Grundausstattung an Kraftpapieren, hübschen Schleifen, Paketschnur, Tannengrün und Koniferen, Rosmarinzweigen sowie Orangenschalen und Zimtstangen lassen sich ganz individuelle Verpackungen zaubern. Meine Utensilien finde ich meist im Bastelladen, Schreibwarengeschäft oder im eigenen Garten. Dieses Jahr habe ich die beiden Bürotische abgeräumt, um so viel Platz wie möglich zu haben. Wichtig ist eine fussel- und schmutzfreie Unterlage, denn das Geschenk soll nicht krümeln, sondern glänzen. Ganz wichtig: Vor dem Verpacken das Preisschild entfernen!! Eine gute Schere, Heißklebepistole und Tesa sind einfach unentbehrlich. Für unhandliche Geschenke wie zum Beispiel Flaschen, Schal oder auch Pullover sammle ich sehr zeitig Kartons oder Schachteln in verschiedenen Größen.

 

Zuerst werden alle Geschenke in Papier verpackt, mit einem Post-it beschriftet, mit Inhalt und Namen und auf dem zweiten Tisch zwischen gelagert. Sind alle Geschenke in Papier eingehüllt, kommt die „Feinarbeit“ mit Schleifen, Sternen, Rosmarinkranz und ein wenig Schnickschnack, denn kein Geschenk soll dem anderen gleichen. Was mich dieses Jahr besonders geärgert hat, sind meine Schleifen. Im Internet bekommt man zig Tipps wie schöne Schleifen, besonders Samtschleifen gebunden werden. Anscheinend fehlt mir hier die Fingerfertigkeit, ich habe es nicht geschafft und so sehen die Schleifen wie immer aus, hübsch aber nicht perfekt.

Geschenkpapiere haben meist ein kurzes Leben und es ist immer wieder erstaunlich, was sich alles nutzen lässt. Zeitungspapier, Bücherseiten, Stoffe oder Füllpapier von Onlinebestellungen. Ich verwende am liebsten Kraftpapier, das man nicht nur in Braun kaufen kann. Statt Schleifen aus Plastik verwende ich Stoff-, Samt- oder Satinbäder, die nach ihrem Einsatz ganz leicht zum Aufbügeln sind und wieder wie neu aussehen. Wer Tannenzweige oder Rosmarin als Deko verwendet, sollte es erst kurz vor dem Fest anbringen. So wird Rosmarin schnell braun und sieht dann nicht mehr schön aus. Kleine Tannenbäumchen aus Papier oder Wellpappe sehen immer wieder hübsch aus. Einen kleinen Glitzerstern aufkleben und wer mag zeichnet noch ein paar Schneeflöckchen auf das Papier. Besonders hübsch finde ich den Tannenzweig mit 2 Pralinen als Kugel. Einfach einen schönen Tannenzweig auf das Geschenk kleben und mit einem dünnen Filzstift den Aufhänger zeichnen. Zwei Pralinen aufkleben und fertig! Schnell und doch so schön.

Früher habe ich oft bunt bedrucktes Weihnachtspapier gekauft und die Reste für das nächste Jahr gehortet. Meist fehlte dann das passende Schleifen Material und nichts passte zusammen. Mein persönliches Fazit aus dieser Misere ist, nur noch neutrales Kraftpapier zu verwenden und dafür verschiedene schöne Geschenkbänder dazu, das kann ich jetzt das ganze Jahr über verwenden und einfach der Jahreszeit anpassen.

 

Weihnachtsgeschenke dürfen gerne etwas üppiger verpackt werden, weil ein schönes Päckchen zur festlichen Stimmung beiträgt. Meine Freundin hat meine Geschenkverpackungen bereits begutachten und nun hoffe ich, dass sie nicht auf die Idee kommt, dass sie mir ihre Geschenke zum Verpacken vorbeibringt 🙂

Wünsche euch einen schönen Sonntag!