Mit ihren imposanten kugelförmigen Blütendolden, in einem strahlenden Blau ist die Schmucklilie dieses Jahr ein echter Hingucker auf meiner Terrasse. Seit langem habe ich diese Pflanze auf meiner Wunschliste und bewundere täglich die wunderschönen Blüten.
Als Pflanze aus Südafrika liebt sie vor allem Licht und Wärme. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung ist optimal. Würde die Schmucklilie im Halbschatten stehen, wird sie deutlich weniger Blüten bilden. Neben ausreichend Sonne sollte der Standort aber auch windgeschützt sein, denn die hohen Blütenstiele könnten bei starkem Wind umknicken. Schmucklilien bevorzugen ein Substrat, das gut durchlässig ist und gleichzeitig ausreichend Nährstoffe bietet. Die hochwertige Pflanzerde habe ich mit feinem Sand vermischt, damit das Wasser gut ablaufen kann, damit die Wurzeln im Topf nicht faulen.
Im Winterquartier benötigt die Schmucklilie einen hellen und frostfreien Standort, wie zum Beispiel einen unbeheizten Wintergarten, einen hellen Kellerraum oder ein Treppenhaus mit Fenster. Auch eine Garage eignet sich, sofern genügend Tageslicht durchs Fenster hereinkommt. Die ideale Temperatur ist zwischen 2 und 7 Grad. Höhere Temperaturen (über 10 Grad) sollten vermieden werden, denn es regt das Wachstum an, was die Blütenbildung im nächsten Sommer beeinträchtigen würde. Während der Wintermonate sollte die Erde nur leicht feucht gehalten werden. Also sparsam alle zwei Wochen gießen und darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Gedüngt wird während der Überwinterung nicht. Nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, wenn kein Frost mehr droht, kann der Topf mit der Schmucklilie wieder ins Freie. Zuerst an einen schattigen und windgeschützten Standort um die Pflanze an die intensive Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Nach einigen Tagen kann die Schmucklilie an den endgültigen Platz an der vollen Sonne umziehen und hoffentlich so wunderschön blühen wie diesen Sommer.

