Sonntagsfrühstück 31. Dezember

Einen wunderschönen Guten Morgen!

Schon wieder Sonntag? Ich kann es kaum glauben! Gerade wenn man frei hat scheint die Zeit nochmal einen Zahn zuzulegen. In diesem Jahr fallen beide Großereignisse am Jahresende auf einen Sonntag, letzte Woche Weihnachten und heute Sylvester. Ich muss sagen, ich kann mich nicht erinnern schon mal so entspannte Weihnachten wie in diesem Jahr erlebt zu haben. Weihnachten am Sonntag spricht für sich. Man ist angehalten alle Besorgungen im Vorfeld zu erledigen und kann dann am Heilig Abend und den nachfolgenden Feiertagen richtig zu erholen. Bei uns stand die letzte Woche ganz unter dem Motto „runter kommen“. Und heute kann ich für mich durchaus behaupten, dass es wunderbar geklappt hat. Ich fühle mich ausgeruht und irgendwie als wären die Batterien wieder aufgeladen. Und noch sind es knapp 2 Tage die vor mir liegen.

Trotzdem kehrt nach einigen freien Tagen die Erholung schleichend ein wie ich festgestellt habe. Das „runter kommen“ geht einfach nicht auf Knopfdruck und mir fällt es meist leichter wenn ich mich in Bewegung halte, ansonsten kommt die innere Unruhe und das ist ganz und gar nicht hilfreich. In diesem Jahr hat uns unsere kleine Islandstute  Rosii regelrecht dazu gezwungen jeden Tag mindestens zwei lange und stramme Spaziergänge einzulegen. Ihr geht es zunehmend besser, allerdings ist die tägliche Bewegung ein absolutes Muss, ihre Lunge muss arbeiten. Für Rosiis Weiterbehandlung werden wir uns einen Inhalator zulegen, in den letzten Tagen habe ich deshalb sehr viel dazu recherchiert und mich mit anderen Betroffenen ausgetauscht, die letztendliche Entscheidung ist aber noch nicht getroffen. Manchmal machen es die vielen Internet Berichte nicht leichter sondern fast schwerer sich zu entscheiden. Jeder hat andere Erfahrungen und Meinungen, deshalb habe ich mich entschlossen mich am Dienstag nochmal in der Tierklinik zu informieren. Die Kosten der Anschaffung sind ziemlich hoch, deshalb möchte ich das Gerät, das für unseren Fall am Besten ist.

Dank des tollen Wetters das wir ab Heilig Abend genießen durften war das aber jeden Tag eine herrliche Sache. Meist waren wir nachmittags mit allen Vierbeinern der Familie unterwegs, die die täglichen Ausflüge alle sichtlich genossen haben. palm.jpgBis Mittwoch wurden wir mit sonnigem aber kaltem Wetter beschenkt. Ich habe bei einem Spaziergang die ersten Palmkätzchen gesehen und habe mich so unglaublich gefreut, denn langsam aber sicher lohnt es sich an den Frühling zu denken, gerade bei so tollem Wetter. Ich weiß jedoch, dass der eigentliche Winter noch vor uns liegt und scheinbar als kleine Erinnerung daran hat es am Mittwoch Abend dann angefangen zu schneien, am Donnerstag und Freitag hatten wir ein herrliches Winterwetter. Tagsüber trocken aber eisig kalt. Das sind Winterbilder die mich kurzzeitig so beeindruckt haben, dass ich wirklich darüber nachgedacht habe, ob ich mich nicht doch noch mit dem Winter anfreunden kann.

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Gestern dann aber das genaue Gegenteil. Wetterumschwung der Extraklasse, ab Mittags Regen und spürbar mildere Temperaturen mit Wind. So mag ich den Winter gar nicht. Aus dem schönen Schnee ist bereits nach wenigen Stunden Matsch geworden und hat die schöne Landschaft in eine braune Suppe verwandelt. Am heutigen Sylvester Tag dürfen wir uns auf milde 15 Grad einstellen – und wenn ich aus dem Fenster blicke auch auf Sonnenschein. Ob das wohl gesund ist, so ein rasanter Temperaturwechsel kann doch nicht spurlos an uns vorüber gehen. Vor allem um meine Mutter und Rosii mache ich mir an solchen Tagen immer Sorgen. Gerade in einem gewissen Alter sind solche Schwankungen nicht mehr so leicht wegzustecken. Meine Mutter werde ich heute am frühen Nachmittag besuchen und hoffen, dass alles ok ist. Und dann geht es an den Stall zu unserem jährlichen Sylvester-Umtrunk der in diesem Jahr vielleicht etwas länger ausfallen wir als sonst denn in diesem Jahr hat niemand etwas spezielles vor, also kein Zeitdruck. Ich liebe diese Treffen und es kommt schon mal vor, dass meine Tochter und ich versumpfen. Gerade wenn sonst nichts mehr auf der To-Do Liste steht. Gefährlich. Wir werden sehen.

GM-alpenv80.jpgSylvester feiern ist für mich in den letzten Jahren auch immer unwichtiger geworden und ich merke auch in meinem Umfeld, dass es immer mehr Menschen Zuhause hält. Ein gemütlicher Abend mit Raclette oder Fondue anstatt Sylvester- Menü oder Ball. Ich kann auch das Gefühl nicht mehr verstehen an diesem Tag etwas ganz besonderes machen zu müssen, denn wenn ich zurück denke waren genau diese Vorhaben meist ein großer Reinfall. Lieber gemütlich und nächsten Tag wieder fit sein. So werden wir im kleinen, netten Kreis am Abend Raclette genießen und einfach einen gemütlichen Abend verbringen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!