Wie schön!

So mag ich ihn!

Zumindest von Drinnen!

Der Winter hat uns in diesem Jahr schon seine vielen Facetten gezeigt. Alleine im letzten Monat hatten wir viel Schnee, Kälte, Regen, Sturm aber auch warme Perioden die eher die Frühlingsgefühle wecken.

Schnee gehört aber irgendwie zum Winter und wir in Bayern dürfen uns eigentlich auch nicht beschweren. Fast die komplette Adventszeit durften wir uns über die weiße Pracht freuen und so die richtige Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Und ich möchte mich nicht beschweren, denn ein Bild wie dieses ist einfach nur schön. Wenn draussen der Schnee glitzert und ich drinnen im warmen meinen Winterpunsch genießen kann! Drinnen wird es dann umso gemütlicher und die kuscheligen Winterdecken kommen endlich zum Einsatz. So hat doch irgendwie alles seine Berechtigung und Sinn. Wie oft wundere ich mich über die grünen Wiesen wenn wir im Dezember mal wieder 20 Grad Tage haben. Das ist einfach nicht Richtig. Jeder spricht darüber wie unnatürlich es ist, aber genauso jammert jeder (mich nicht ausgenommen) über kalte Periode mit viel Schnee wie im Januar 2017. Ich glaube das kommt vor allem daher, dass es einfach anstrengend ist, Autofahren wird zum Risiko. Schneeschippen ist lästig und anstrengend und man ist irgendwie eingeschränkt. Wenn es bei uns schneit, dann richtig. Nicht selten sind die Schneemaßen so groß, dass die Gemeinde an den Straßen fräsen muss um ein durchkommen zu ermöglichen. Oft muss ich schmunzeln wenn wieder mal über ein Schneechaos in Regionen berichtet wird die nicht auf die weiße Pracht eingestellt sind. Man denkt an 20cm Neuschnee. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um gerade mal 2cm. Aber natürlich, ohne Winterreifen, Räumdienste und isolierte Häuser ist man hier wirklich in Not und sollte Zuhause bleiben bis der Spuk vorüber ist.

Im Winter Auto fahren gehört auch wirklich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, obwohl ich sagen muss, dass man zurecht kommt wenn man über 30 Jahre in einem „Schneeloch“ lebt. Jedoch gibt es jedes Jahr Tage wo ich das Auto fahren dann auch meide. Denn was hilft mir meine Achtsamkeit wenn andere bei geschlossener Schneedecke fahren wie im Sommer?

Ich kann mich noch gut an unseren ersten Winter in unserem aktuellen Stall erinnern. Alle waren hellauf begeistert als es nach Weihnachten 3 Tage lang durch schneite. 40cm Schnee! Für mich der blanke Horror, denn ich kam mit dem Schneeschaufeln gar nicht mehr hinterher. Aber anstatt zu jammern, haben die anderen freudig eine Schneebar gebaut an der wir dann Sylvester feierten. Und das war grandios!

Einer meiner Vorsätze in diesem Jahr ist ja offener zu sein. Also warum nicht auch dem Winter gegenüber ein wenig aufgeschlossener sein? Was man braucht ist oft einfach nur jemand der einen an die Hand nimmt. Wunderschöne Spaziergänge durch unsere Schneelandschaft sind wohl mit unter das gesündeste was man im Winter machen kann. Durch den knirschenden Tiefschnee zu stapfen ist nicht nur anstrengend sondern einfach was besonderes für alle Sinne. Was ich mir in diesem Jahr für den Winter noch wünsche ist mindestens ein Schneeausritt mit meiner Tochter. Bis dahin genieße ich einfach diesen schönen Ausblick und lasse mich überraschen was der Winter noch für uns bereit hält!