Sonntagsfrühstück 28.07.

Einen wunderschönen guten Morgen!

Das grosse Thema diese Woche – die Hitzewelle. Schon am letzten Sonntag hat der Deutsche Wetterdienst flächendeckend eine Warnung für ganz Deutschland herausgegeben. Vermutlich eine der kürzesten Wettervorhersagen „Das Wetter – bis Ende der Woche sonnig und heiss, bei Höchstwerten bis 40 Grad. Die heisse Sahara Luft treib die Temperaturen in auf Rekordhöhen und das Hochdruckgebiet trägt den schönen Namen Yvonne.

Hitzewellen kommen vor und es gab sie auch schon früher und nachdem der Juni der heisseste Monat seit 1881 war, geht der letzte Donnerstag mit über 40 Grad bestimmt in die Geschichtsbücher ein. Am meisten Probleme habe ich Nachts, denn fällt die Temperatur nicht unter 20 Grad, sprechen Meteorologen von tropischen Nächten und ein erholsamer Schlaf ist kaum möglich und man ist am Tag schlapp und erschöpft.

Heisse Sommertage können für ältere Menschen besonders anstrengend sein. Das liegt daran, dass sich der Körper schlecht an die hohen Temperaturen anpasst. Ausserdem verspüren sie weniger Durst und trinken nicht ausreichend, was zu Kreislauf-Problemen führen kann. Meine Freundin, die in der Notaufnahme im Krankenhaus arbeitet kann ein Lied davon singen. Die Zahl der Patienten habe seit Dienstag stark zugenommen und die Patienten klagen über Kopfschmerzen, Kreislauf Problemen und Schwindel, einige seien sogar kollabiert.

Pferde sind anpassungsfähig, aber Temperaturen über 25 Grad machen auch ihnen schwer zu schaffen – Pferde überhitzen schneller als Menschen. Deshalb habe ich diese Woche mit Una nur Bodenarbeit gemacht, geputzt, massiert und betüttelt. Sie geniesst es, mit dem Schlauch abgespritzt zu werden, zuerst an den Hinterbeinen, dann die Vorderbeine, Hals und den Rumpf. Auf unsere Lillii, die 14-jährigen Tibet Terrier Hündin habe ich ein besonderes Auge und die Gassi Runde auf den frühen Morgen verlegt. Tagsüber entscheidet sie selbst, ob sie im kühlen Hausgang schläft oder im Garten unter einem schattigen Baum. Autofahrten erspare ich ihr im Moment und lasse sie lieber im kühlen Zuhause.

Auch in der Landwirtschaft herrscht Alarmstimmung, wobei die Trockenheit in Süd- und Nordbayern sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, hatten wir doch immer wieder Regen, so blieb er in Nordbayern fast aus. Bis jetzt habe ich die grosse Hitze ganz gut überstanden, den die erste Pflicht heisst: viel viel trinken. Ausserdem esse ich viel Obst und leichte Gerichte, wie Salat oder kalte Suppen. Gartenarbeiten werden auf den frühen Morgen oder kurz vor Dunkelheit erledigt, ansonsten bewege ich mich langsam oder gar nicht und wenn die Beine schwer werden, lege ich sie hoch auf den Bürotisch – sieht ja keiner. Ich bin ein absoluter Sommermensch und brauche Wärme und Sonne, es geht mir einfach besser, körperlich und auch geistig. Nächste Woche kommt der Winter – es werden voraussichtlich nur noch 25 Grad 🙂

Wünsche euch einen schönen und heissen Sonntag!