Hauswurz

Der unverwüstliche Hauswurz wächst dort, wo es kaum eine andere Pflanze aushält. Trockenheit, Hitze aber auch Kälte erträgt die Pflanze problemlos. Wer einmal das Dickblattgewächs für sich entdeckt hat, kommt so schnell nicht mehr von ihm los. Bei tausenden Sorten gibt es immer etwas neues zu entdecken. In freier Natur wächst Hauswurz vor allem in den europäischen Gebirgen, häufig in Felsspalten. Ein geeigneter Standort im eigenen Garten ist ein sonniger Platz auf kargem Boden

Den Hauswurz kann auch in alle Gefässe gesetzt werden, Töpfe, eine alte Gieskanne, Blechdosen oder sogar in alte Lederstiefel. Einzige Voraussetzung, das Wasser muss abziehen können, den Staunässe verträgt das Dickblattgewächs nicht. Dazu ist mein Beton-Guglhupf wie geschaffen und sieht zudem auch hübsch aus.

Steht der Hauswurz zu schattig oder feucht, werden die Blätter schnell matschig und die Pflanze leidet. Hauswurze sind pflegeleicht und werden nur selten von Schädlingen befallen, auch gelten sie als schneckenunempfindlich. Hauswurz ist eine unverwüstliche Pflanze nicht umsonst bedeutet der botanische Name „Sempervivum“ soviel wie „immerlebend“.