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Der Gartenteich, ein Rückzugsort für Mensch und Tier

 

Wer das Glück hat im Garten einen Teich zu haben, sollte unbedingt Seerosen pflanzen. Diese Teichpflanze mit ihren herrlichen Blüten ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern sorgt zum ökologischen Gleichgewicht im Teich und braucht kaum Pflege. Worauf die Seerose nicht verzichten kann ist die Sonne, im Schatten verkümmern die Pflanzen, es kommt zu keiner Blüte nur die Blätter wuchern über die Wasserfläche.

 

Es ist immer wieder schön, wenn die Seerosen morgens ihre Blüten öffnen und spätestens ab 17 Uhr – trotz Sonne, die Blüten wieder schließen. Fällt Regen, bleiben die Blüten geschlossen. Die Farbpalette reicht von weiß über gelb, von rosa bis zu dunkelrot. Seerosen sind frosthart, überwintern im Teich, selbst wenn der Teich komplett zugefroren ist, kommen sie im Frühjahr zuverlässig. Die beste Pflanzzeit für Seerosen ist von April bis Mai, zu Beginn der neuen Wachstumsphase. Meist befinden sich neu gepflanzte Seerosen in einem ein Liter Topf, als sogenannte Containerware. Theoretisch ist eine ganzjährige Pflanzzeit möglich, doch wer pantscht schon gerne, zum Beispiel im März im eiskalten Wasser. Seit meine Tochter regelmäßig den Teich reinigt, sprich Blüten und Blätter mit dem Kescher entfernt, ist das Fadenalgen und Schlamm Problem fast gelöst. Nächste Woche werden wir alle gelben und die vom Hagel durchlöcherten Blätter der Seerosen entfernen.

Seit ein paar Wochen haben sich Frösche im Teich angesiedelt, was ein Indiz für gute Wasserqualität ist. Früher hatte ich Goldfische, die aber leider Nachbars Katze Lieblingsspeise waren und sie nach und nach die Fische geangelt hatte. Seit gut drei Jahren ist der Garten aber Katzen freie Zone, dafür sorgt Emmi unser Irish Terrier. Vielleicht ist es nun wieder Zeit, über Goldfische nachzudenken. Am Teichrand habe ich letztes Jahr Taglilien (Ableger von einer Freundin) gepflanzt, die sich hier an ihrem sonnigen Standort sichtlich wohlfühlen. Auf der Rückseite des Teichs wächst der Sternentänzer und ist eine Rarität. Mit seinen über den Blättern tanzenden cremeweißen Blüten sind die Pflanzen auch unter dem Namen Stern-Sumpfgras bekannt. Sternentänzer brauchen viel Sonne und Licht und das Substrat sollte nährstoffreich und durchlässig sein. Ich sitze gerne am Teichrand, beobachte die Libellen und höre das Plätschern vom Wasser und die Frösche quaken. Vor allem in den Sommermonaten gibt es keinen schöneren Platz, ein Stück Lebensqualität.

 

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