Sonntagsfrühstück, 21.Juli

Einen wunderschönen guten Morgen!

Wie wichtig positive Gedanken und Gefühle sind, wird gerade in schwierigen Zeiten verdeutlicht. Wenn es uns einmal nicht so gut geht, muss man sich schöne Momente schaffen.

 

Sonne, Sommer, Sonnenschein – was gibt es Schöneres! Immer wieder zeigen Studien, dass ein Aufenthalt in der Natur uns glücklicher und entspannter werden lässt. Viel Grün, Farbenpracht, beruhigendes Wasser und dazu körperliche Aktivität. So hilft die Natur beim Stressabbau und ist eine wahre Fundgrube für Erholung, Entspannung und schöne Momente. Wer dann auch noch Obst oder Gemüse selbst anbaut, der kann gleich doppelt profitieren, durch gutes und gesundes Essen. Bei allem, was wir selbst pflanzen, wissen wir genau woher es kommt, dass keine Pestizide verwendet wurden, dass es frisch und lecker schmeckt und dass es keine tausende Kilometer transportiert werden muss.

 

Tägliche Bewegung und frische Luft sind gesund, machen Fit und besonders viel Spaß, wenn man sie direkt mit einer nützlichen Tätigkeit verbindet. Bei der Gartenarbeit werden fast alle Muskelgruppe beansprucht, heben, bücken, graben und vieles mehr – kurz der ganze Körper wird gefordert. Wer regelmäßig im Garten arbeitet, kann effektiv Muskel trainieren und das Fitness-Studio ist hinfällig. Auch wer ein paar Pfund loswerden möchte, kann getrost zur Gartenschaufel oder Rasenmäher greifen. Umgraben, Rasen mähen oder Bäume und Sträucher schneiden treibt die Fettverbrennung an. Wer sind richtig anstrengt, verliert Kalorien und die Tafel Schokolade vom Vortag ist fast schon vergessen.

 

Blumen und Pflanzen sind für viele Menschen eine Kraftquelle – das ganze Jahr über. Schon ab Januar erfreuen wir uns an bunten Frühlingsblüher, im Sommer an herrliche Beet- und Balkonpflanzen und im Spätsommer und Herbst folgt die große Ernte. Im Garten kann man sich körperlich und auch geistig fit halten, schließlich gibt es immer etwas zu tun. Und nicht zu vergessen – auch ständig dazu lernen. Als wir 1984 das Haus mit einem großen Garten kauften, hatte ich keine Ahnung von Gartenarbeit, Blumen und Pflanzen und habe jede Menge Anfängerfehler gemacht. Ein Sprichwort sagt: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst“. Mit anderen Worten, wer zu ungeduldig ist, kann viel kaputt machen. Hat einem das Gartenfieber einmal gepackt, dann sollte alles fix gehen und wer gezogene Sämlinge oder frostempfindliche Pflanzen zu früh ins Freie stellt, der wir mit traurig dahin siechende Pflänzchen bestraft. Auch viel hilft viel – ganz gleich, ob es das Giessen betrifft oder wer es mit der Düngung zu gut meint. Verfaulte Wurzeln oder eine Überdüngung und die Pflanzen gehen ein, sind dann oft das Resultat. Auch den Standort sollten Hobbygärtner wirklich ernst nehmen. Pflanzen die viel Licht benötigen wie zum Beispiel Lavendel, werden sich im Schatten nicht wohlfühlen und gedeihen.

Vor einigen Jahren hatte ich gut 20 Buchs in meinem Garten, die Beeteinfassungen nicht mitgerechnet. Als der Zünsler meine Buchskugeln befallen hat, dachte ich im Herbst ein Rückschnitt würde ausreichen. Hätte ich mich damals besser informiert, wäre mir viel Arbeit und Ärger erspart geblieben. Heute scheue ich nicht, die Profis zu fragen, ob im Gartencenter oder in er Gärtnerei, sie stehen immer mit Rat zur Verfügung. Und wenn doch einmal etwas schiefgeht? Aus jedem Fehler lernt man und manchmal reicht es aus eine Pflanze wieder auszugraben. Fünf Meter weiter nach links, wo es mehr Sonnenlicht hat, neu zu setzen und schon blüht und gedeiht es, wie es sein soll.

Wünsche euch einen schönen Sonntag!