Beliebt bei Bienen – Kugeldisteln

 

Wer sich eine Kugeldistel in seinen Garten holt, wird viel Freude mit der robusten und pflegeleichten Staude haben. Ob in der Gruppe oder als Solitär – eine Kugeldistel bereichert jeden Garten. Die einzigartigen Kugeln bringen hübsche Kontraste zu anderen Blütenformen und passen in jedes Beet.

 

Ein vollsonniger Standort ist für die wärmeliebende Kugeldistel optimal, doch auch in einer halbschattigen Lage kann sich die Pflanze gut entwickeln. Sie liebt einen durchlässigen, mageren und kalkhaltigen Boden, kommt aber auch mit normaler Gartenerde gut zurecht. Die Staude ist winterhart und Frost bis zu Minus 20 Grad hält die Kugeldistel gut aus. An ungünstigen Standorten kann im Winter ein Nässe-Schutz mit Tannenreisig nicht schaden. Die Samenstände sind auch in der kalten Jahreszeit hübsch anzusehen und werden von Vögeln gut angenommen. Der Rückschnitt erfolgt dann im Frühjahr bodennah. Eine Düngung sollte – wenn überhaupt nur sparsam erfolgen. Werden Kugeldisteln nach der Blüte radikal zurückgeschnitten, bilden sie nach etwa sechs Wochen mit etwas Glück, eine zweite Blüte.

Handschuhe sind bei allen Pflegemaßnahmen empfehlenswert. Die Kugeldistel hat zwar keine Dornen, jedoch kann ihr Laub durchaus unangenehm piksen, was auch die Schnecken nicht mögen und die Pflanze links liegen lassen. Die blauen Blüten der Kugeldistel sind nicht nur eine Augenweide, sie ziehen Bienen und Schmetterlinge an und bereichern das ökologische Gleichgewicht. Die aufrecht wachsenden Pflanzen können eine Höhe von 60 bis 90 cm erreichen und nur starker Wind kann dem kräftigen Stängel etwas anhaben. Deshalb sollte ein windgeschützter Standort ausgesucht werden. Nicht nur im Beet ist die Kugeldistel schön anzusehen, auch in der Vase – allein oder eingebunden im Strauss sieht die Pflanze toll aus und hält extrem lange. Kugeldisteln sind auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden Garten, pflegeleicht, robust und im Aussehen sehr ungewöhnlich.