Wenn in Deutschland der Herbst Einzug hält, beginnt in Südafrika der Frühling – die Blütezeit der Protea. Sie gehört zur Familie der Silberbaumgewächse und zeigt sich in der freien Natur Südafrikas in Form von ausladenden Büschen.
Es sind über 100 verschiedene Arten der Protea bekannt und jeder Blütenstand setzt sich aus vielen einzelnen Blüten zusammen, die ganz flauschig sind und eher wie Haare aussehen. Umrahmt werden die Blütenstände von farbenfrohen Hochblättern. Nach Deutschland importiert werden die Gewächse in den Herbst- und Wintermonaten, wo bei uns die Vielfalt an Schnittblumen abnimmt. Eine besondere Schönheit ist die Königsprotea, durch ihr samtiges Zartrosa und Weiß wirkt sie sehr edel, wie ein kleines Kunstwerk.
Proteen sind lange haltbar und vorteilhaft ist ein heller, kühler Standort. Der dicke, holzige Stiel wird Zuhause schräg angeschnitten und in eine Vase mit lauwarmen Wasser gestellt. Bei regelmäßiger Frischwassergabe – Proteen sind sehr durstige Blumen – und einem neuen Anschnitt sind sie drei bis vier Wochen haltbar. Wer die exotische Schönheit als Trockenblume konservieren möchte, sollte sie vor dem Verblühen in einem dunklen, gut gelüfteten Raum kopfüber aufhängen. Mit etwas Glück verliert sie dann weder Farbe noch Form und kann weiter in Gestecken verwendet werden.
Was bei uns die Rose ist, ist in Südafrika die Protea – die Königin unter den Blumen.