Zeitschriften und Zeitungen sind zwar nicht mehr so beliebt wie früher, aber trotz düsterer Vorhersagen sind sie lange noch nicht ausgestorben. Die Blütezeit der Printmagazine ist schon vorbei, manche Magazine sind vollständig ins Internet verlagert worden, einige wegen der schwachen Nachfrage komplett verschwunden und manche erscheinen seltener – anstatt einmal pro Monat nur noch halbjährig.
Vor einigen Jahren habe ich alle Zeitschriften Abos gekündigt, weil sich die persönlichen Interessen geändert haben, die Zeit nicht immer da ist oder die Qualität der Zeitschrift nachgelassen hat. Was aber nicht heißt, dass ich keine Zeitung oder Zeitschriften lese, ich kaufe sie einfach nach Bedarf oder Interesse. Gerade Magazine mit den schönen Seiten des Lebens, das Wohnen, die Pflanzenwelt sowie viele praktische Tipps und Ideen für das Leben auf dem Land kaufe ich regelmäßig. Zeitschriften für Frauen gibt es gefühlt wie Sand am Meer und bei einer Tasse Kaffee einfach einmal Pause zu machen, sich über die neuesten Mode-Trends, Kosmetik Tipps oder Rezepten zu informieren macht einfach Spaß.
In Arztpraxen sind Wartezeiten kaum zu vermeiden und wenn es wieder einmal länger dauert, wird Lesematerial für alle Geschmäcker angeboten. Von der Klatsch-Zeitung, Politmagazin bis zur Fachzeitschrift für Autos. Ob internationale Skandale, die neuesten Liebesgerüchte oder royale Hochzeiten, diese Themen lassen die Wartezeit verkürzen, heitern manchmal auf, doch ansonsten muss ich nicht wissen, was Promi A gerade mit Promi B am Laufen hat. Die auflagenstärkste Zeitschrift in Deutschland gibt es kostenlos. Es ist das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau und liegt bei ca. 18 Millionen Leser pro Ausgabe. Damit ist die Zeitschrift unangefochten Nummer eins.
Als ich vor einigen Jahren im Keller klar Schiff gemacht habe, sind mir zwei große Kartons mit alten Wendy Zeitschriften untergekommen. Ich musste schmunzeln und alte Erinnerungen kamen zurück. Jeden Donnerstag beim Einkauf musste ich das Mädchen-Pferd Magazin für meine Tochter besorgen, das oft auch noch mit einem Hufauskratzer oder Haargummis bestückt war. Zusammen haben wir in den alten Heften geblättert und dann an die Tochter vom Nachbarn, die ebenfalls ein Pferde-Narr ist, verschenkt. Insgeheim war ich froh, dass die alten Hefte weiter leben und nicht im Altpapiercontainer landeten. Ich kann mich von meinem großen Stapel Landhaus Zeitschriften noch nicht trennen.
Zeitungen und Zeitschriften sind fast überall erhältlich, vom Bäcker bis zur Tankstelle, von der Nordsee bis zum Chiemsee und heute am Welttag der Zeitschrift der perfekte Anlass die Themenvielfalt einmal zu erwähnen. Trotz Internet gibt es in Deutschland weit über tausend Zeitungen und Zeitschriften und auch wenn ich meine täglichen Nachrichten im Internet lese, wäre es schade, wenn es Magazine nicht mehr geben sollte.
*enthält unbezahlte Werbung
Liebe Christa,
ganz ohne Zeitschriften, nur noch per Internet fände ich auch schrecklich. Ich habe zwar auch keine Zeitschriften Abonnements mehr, aber kaufe mir ab und an eine Zeitschrift, wenn mir danach ist. Natürlich ist das nicht „Geschäftsfördernd“, wenn dies alle Menschen so handhaben.
Noch schlimmer fände ich es allerdings, wenn es keine Bücher 📚 mehr gäbe. Nur noch per Ebook, da würde mir das Papier in der Hand fehlen, die liebevoll gestalteten Cover in Farbe ebenso. Es ist einfach etwas Anderes ein Buch in der Hand zu haben als ein Ebook.
Liebe Grüße, Barbara
Liebe Barbara, ein Ebook hatte ich für eine Woche aus Leihgabe von einer Freundin und konnte mich nicht anfreunden. Ich liebe den Geruch von Papier, im Buch zu blättern und ausserdem empfinde das Lesen im Buch viel intensiver. Nein, ein Ebook kommt mir nicht ins Haus. Liebe Grüsse Christa