Ein Lichtblick im Herbst – Astern

Wer noch eine blühende Herbstpflanze sucht, die insektenfreundlich, winterhart, mehrjährig und reizend aussieht, sollte sich einmal die Astern ansehen.

 

Während andere Blumen schon längst die Köpfe hängen lassen, beginnt nun die Zeit der Astern, die meist von September bis weit in den November blühen. Mit ihren verschiedenen Farben und Formen lockern sie das kahler werdende Beet auf und machen auch im Kübel oder Balkon eine gute Figur. Herbstastern bringen Farbe in den Garten und das jedes Jahr aufs neue, denn die meisten Sorten sind winterhart und mehrjährig. Sie lieben die Sonne, einen halbschattigen Platz toleriert die Pflanze, allerdings leidet darunter die Blühfreudigkeit.

 

Herbstastern gibt es in verschiedenen Sorten, die eine Höhe von 20 cm und 1 m erreichen können. Während die niedrigen Sorten besonders gut in Steingärten oder im Topf passen, finden die hohen Sorten im Staudenbeet Verwendung. Damit die Herbstaster reichlich blüht, ist ein organischer Dünger oder eine Gabe von Kompost ratsam. Gegossen wird mäßig, aber regelmäßig, doch Staunässe sollte vermieden werden. Durch das regelmäßige Auszupfen der verwelkten Blüten kann die Bildung eines neuen Flors angeregt werden. Alle 3 bis 4 Jahre sollte die Pflanze durch Teilung verjüngt werden und der beste Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr.

Für mich haben Astern etwas Nostalgisches, meine Oma hatte in ihren Garten immer ein großes Beet mit Astern angelegt. Bunt musste es sein und es leuchtete von weitem in allen möglichen Farben. Einen Nachteil haben die hübschen Astern, Schnecken lieben die Pflanze und fühlen sich regelrecht angezogen. Besonders die Jungpflanzen müssen geschützt werden, es sei denn, man möchte den Nacktschnecken eine Freude bereiten.