Einen wunderschönen guten Morgen!
Es gibt immer mal Dinge, die mich auf die Palme bringen – früher im Berufsleben, Zuhause, beim Einkaufen oder sonst wo. Manchmal können bereits kleine Geräusche oder Alltagsgegenstände so sehr nerven, dass man aus der Haut fahren könnte.
Es sind diese vielen kleinen Dinge, die scheinbar harmlos sind, uns aber regelmäßig auf die Palme bringen. Da sind zum Beispiel Reissverschlüsse und ich gebe zu, dass ich mit den Dingern auf Kriegsfuß stehe. Entweder sie verhaken sich im viel zu eng genähten Stoffrand oder ich bekomme sie erst gar nicht auf oder zu. Im Januar habe ich die Fütterung abends von unserer Haflinger Stute Una übernommen, weil meine Tochter mit Freunden zum Essen war. Zu Hause wieder angekommen wollte ich den Reissverschluss meines Daunenmantels öffnen, doch es klemmte ca. 10 cm unterhalb von meinem Hals. Kein Rauf, kein Runter und ich fing langsam an zu schwitzen, denn die Wohnung was gut geheizt. Den Mantel kopfüber auszuziehen war auch nicht möglich und nach gut 15 Minuten hatte ich schon die Schere in der Hand und wollte den nagelneuen Daunenmantel aufschneiden. Hab’s dann gelassen und bin zum Nachbarn, der den Reissverschluss in kurzer Zeit geöffnet hat.
Dann gibt es die Hundehalter die ihren „freundlichen“ Hund ohne Leine laufen lassen und meinen – „der tut nix“. Ich kenne aber unsere Emmi, die nicht so freundlich auf andere Hunde reagiert und bei manchen Rassen regelrecht ausflippt. Hundebesitzer die die Hinterlassenschaft einfach liegend lassen sind einfach nur ärgerlich, dabei werden die Beutel bei uns kostenlos am Hundekloo angeboten. Niemand tritt gerne in einen Haufen und besonders problematisch wird es, wenn Hunde ihr Geschäft auf Wiesen verrichten, die später zur Heu oder Silage Gewinnung genutzt werden. Apropos Hunde: Mein täglicher Kampf mit dem Dosenfutter, wenn die Lasche abreißt und ich mit dem Dosenöffner nachhelfen muss und mir garantiert in den Finger schneide. Bin ja selbst im Ruhestand doch oft ärgere ich mich über die ältere Generation beim Einkaufen. Meine Tochter nennt es oft „Krawall Omas“ die Gänge blockieren, an der Kasse ihre Münzen aus der Geldbörse kramen oder Rücksichtslos mit dem Einkaufswagen in die Fersen ihrer Mitmenschen fahren. Aus eigenen Erfahrung – ist ziemlich schmerzhaft.
Ja, dann gibt es noch den Porsche fahrenden Nachbarn. Nicht nur, dass er mit einem Affenzahn vorbeifährt, nein, bei seinem Porsche geht 2 bis 3 Mal die Woche grundlos die Alarmanlage los. Vorwiegend am Wochenende oder sogar Nachts. Nein – der 390 PS starke Porsche löst bei mir keine Neid-Gefühle aus. Ich finde den Menschen einfach nur rücksichtslos
Und dann gibt es noch Dinge im Haushalt, die einfach verschwinden, weil man sie verlegt hat, weil sie sich in Luft aufgelöst haben. Leider stellt man erst am nächsten Tag fest, dass sich die Lesebrille im Wäschekorb versteckt hat oder man die Fernbedienung versehentlich in den Kühlschrank gelegt hat. Kennt ihr das auch? Man dreht und dreht, aber der Deckel bleibt dran an der Plastikflasche oder an der Milchtüte. Seit über einem Jahr haben sich die schlauen EU-Abgeordneten diese Verschlüsse ausgedacht, um ihre Bürger Tag für Tag zu ärgern. Gestern wollte ich den Deckel abziehen, hab einen Liter Milch verschüttet und bin anschließend „auf die Palme geklettert“ :-).
Wünsche euch einen schönen Sonntag und passt auf den Deckel der Milchtüte auf!