Sonntagsfrühstück, 31.Mai

Einen wunderschönen guten Morgen!

Man nennt den Mai sehr oft Wonnemonat – bei mir war es ein Kino Monat. Zum einen, weil mich diese drei Filme wirklich interessierten und zum anderen der Mai stellenweise sehr nass und kalt war – ideal für einen Kino-Abend.

Der erste Film, den ich mit meiner Tochter gesehen habe, war „Der Teufel trägt Prada 2“. Ich liebe den ersten Film, den ich gefühlt schon 10x gesehen haben. Auch Teil 2 fand ich unterhaltsam und kurzweilig. Kein großes Kino, aber das habe ich auch nicht erwartet. Ich wollte einfach zwei Stunden lang eine lustige Fashion-Story und die bekannten Charaktere sehen. Viele vergessen einfach, dass Filme auch nur eine nette Abwechslung sein können. Was mir gefehlt hat, war die eisige Kälte und die Rücksichtslosigkeit der Hauptrolle von Meryl Streeps alias Miranda Priestly. Sie war weitaus softer, ja sogar menschlicher. Aber ich habe es geliebt, alle Darsteller wieder zusammen zu sehen. Fast 20 Jahre nach dem ersten Teil holt die Realität die Charaktere ein. Andy, inzwischen eine erfolgreiche Journalistin erhält überraschend ein Jobangebot der Runway. Doch das Modemagazin steckt in einer Krise und Miranda muss sich mit wirtschaftlichem Druck auseinandersetzen. Alles ist digitaler, schneller und unsicherer geworden. Natürlich spielt auch die Mode wieder eine Hauptrolle – tolle Outfits und große Modeschauen. Aber der Film zeigt auch wie sehr sich der Blick auf Mode verändert hat – durch Social Media und permanente Verfügbarkeit. Am Ende ist „Der Teufel trägt Prada 2“ doch ein überraschendes Comeback und auf jeden Fall ein gelungener Film.

Der erste Film, den ich mit meiner Tochter gesehen habe, war „Der Teufel trägt Prada 2“. Ich liebe den ersten Film, den ich gefühlt schon 10x gesehen haben. Auch Teil 2 fand ich unterhaltsam und kurzweilig. Kein großes Kino, aber das habe ich auch nicht erwartet. Ich wollte einfach zwei Stunden lang eine lustige Fashion-Story und die bekannten Charaktere sehen. Viele vergessen einfach, dass Filme auch nur eine nette Abwechslung sein können. Was mir gefehlt hat, war die eisige Kälte und die Rücksichtslosigkeit der Hauptrolle von Meryl Streeps alias Miranda Priestly. Sie war weitaus softer, ja sogar menschlicher. Aber ich habe es geliebt, alle Darsteller wieder zusammen zu sehen. Fast 20 Jahre nach dem ersten Teil holt die Realität die Charaktere ein. Andy, inzwischen eine erfolgreiche Journalistin erhält überraschend ein Jobangebot der Runway. Doch das Modemagazin steckt in einer Krise und Miranda muss sich mit wirtschaftlichem Druck auseinandersetzen. Alles ist digitaler, schneller und unsicherer geworden. Natürlich spielt auch die Mode wieder eine Hauptrolle – tolle Outfits und große Modeschauen. Aber der Film zeigt auch wie sehr sich der Blick auf Mode verändert hat – durch Social Media und permanente Verfügbarkeit. Am Ende ist „Der Teufel trägt Prada 2“ doch ein überraschendes Comeback und auf jeden Fall ein gelungener Film.

Fast schon ein Pflichtprogramm für einen Bayer(in) ist der Film „Ein Münchner im Himmel“. Wer den Titel hört, denkt zuerst an die klassische Satire von Ludwig Thoma als Zeichentrickfilm, wo der grantige Dienstmann Alois Hingerl im Himmel mit den Engerln frohlockte und auf der Wolke Hosianna sang. Auch im Kinofilm landete der Taxifahrer Wiggerl zunächst im Himmel. „Du bist jetzt tot“ meinte Petrus, doch Wiggerls einzige Sorge ist, dass jetzt doch die Wies’n beginnt. Wiggerl ist ein bayerischer Lebemann – kurz ein Bazi oder Strizi wie wir Bayern sagen. Er treibt sein Unwesen in fremden Schlafzimmern, auf dem Oktoberfest oder nackert an der Isar. Schert sich um nix, am allerwenigsten um seine eigene Tochter. Doch das Lotterleben endet mit einem Tram Unfall und Wiggerl fährt in den Himmel. Anstatt Bier und Gaudi trifft er dort auf eine fremde Welt die mit seinen Vorstellungen nicht übereinstimmt. Um den himmlischen Frieden nicht weiter zu stören, bekommt er noch einmal die Chance in sein geliebtes München zurückzukehren. Ein lustiger und unterhaltsamer Film – den vielleicht ein Nordlicht nicht ganz versteht.

Für jeden Jackson Fan ist der Film „Michael“ fast schon ein Muss und zeigt seine schwierige Kindheit, seinen gewalttätigen Vater und Opfer seines frühen Ruhms. Der Film deckt die Zeit von Mitte der 1960er bis Ende 1980er ab. Es geht um die Anfänge mit den Jackson Five, als Michael Jackson gerade mal neun Jahre alt war. Er hatte keine Kindheit oder Freunde, war oft alleine und war Opfer seines brutalen Vaters. An Talent und Ideen mangelt es Michael nicht, nur am Mut (auch als er erwachsen war) seinem Vater die Stirn zu bieten. Ein Konflikt, der sich durch den gesamten Film zieht. An Musik mangelt es im Film nicht, durchgehend sind Michael Jackson Songs zu hören. Michael Jackson ist als einer der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten in die Geschichte eingegangen, dessen Leben jedoch von zahlreichen Kontroversen durchzogen war. Während viele den Film in ihrer Kritik zerrissen, wird „Michael“ von Fans gefeiert, was sich an den Kinokassen zeigt und auch mir hat der Film sehr gut gefallen.

Wünsche euch einen schönen Sonntag!