Ein gelber Traum – der Goldregen

 

Goldregen im Garten ist Mitte Mai bis Anfang Juni ein besonderer Hingucker und sieht in der Abendsonne wunderschön aus, wenn die traubenartigen Blüten im Licht stehen.

Aus dem kleinen Stamm ist im Laufe der Jahrzehnte nun ein stattlicher Baum geworden und dieses Jahr trägt er wieder viele Blüten. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und besondere Bodenansprüche stellt der Goldregen nicht – unerlässlich ist jedoch eine gute Drainage. Das Gehölz ist schnittempfindlich und sollte idealerweise nur direkt nach der Blüte geschnitten werden. Zu diesem Zeitpunkt hat der Goldregen ausreichend Zeit Knospen für das nächste Jahr anzulegen. Kranke oder kreuzende Äste können alternativ auch im Spätwinter entfernt werden. Wer einen Goldregen pflanzen möchte, sollte sich mit dem ausgewählten Platz recht sicher sein, da er ein Umpflanzen nicht gut verträgt.

Auch wenn das Gehölz besonders schön erscheint – Achtung: Der Goldregen enthält in allen Teilen Giftstoffe besonders in den reifen Samen. Der Verzehr kann tödlich enden und für Gärten mit kleinen Kindern ist der Goldregen nicht zu empfehlen. Der Goldregen kann auch im Kübel kultiviert werden, allerdings ist die Pflege und Überwinterung deutlich anspruchsvoller. Des Weiteren sollte nicht unterschätzt werden, welche Wuchshöhe der Goldregen erreichen kann.

Goldregen ist winterhart und ein besonderer Schutz nicht notwendig. Auch in der Pflege ist er anspruchslos, stellt an das Klima sowie an den Boden keine Ansprüche. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht vollkommen aus, das Gehölz liebt die Sonne, kann aber auch im Halbschatten stehen, trägt dort aber weniger Blüten. Goldregen braucht gewöhnlich kein zusätzliches Wasser, es reicht der Niederschlag. Außer bei ungewöhnlicher Hitze wird mit Regenwasser gegossen.

Der Goldregen mag giftig sein, ist aber Dank seiner wunderschönen, traubenförmigen Blüten eine wundervolle Zierde in jedem Garten.