Blühfreudig und Pflegeleicht – das Kapkörbchen

Wer auf der Suche nach einer Sommerpflanze ist, die auch an einem sonnigen und heißen Plätzchen prachtvoll gedeiht – dann ist das Kapkörbchen genau die richtige Blume. Sie kann von der Sonne einfach nicht genug bekommen, den ihr Ursprung liegt in den heißen Regionen Südafrika.

Doch dann stellt sich das größte Problem! Kapkörbchen sind in einer großen Vielzahl an Farben zu haben, die von weiß bis zu einem kräftigen Violett reichen und ich konnte mich lange nicht entscheiden. Die Pflanze hat einen kompakten Wuchs und je nach Sorte erreicht sie eine Höhe von ca. 20 bis 40 Zentimeter. Mit einer Blütezeit von Mai bis September ist sie ein echter Dauerblüher. Das Substrat sollte durchlässig sein und zur Vorbeugung von Staunässe wird der Topf zuerst mit einer Tonscherbe und Blähton gefüllt. Während der Blüte dünge ich alle zwei Wochen mit einem handelsüblichen, flüssigen Blumendünger. Doch Vorsicht – bei Überdüngung werden Kapkörbchen oft blühfaul. Zur Anregung der Blütenfülle werden verblühte Teile regelmäßig abgeknipst.

Das Kapkörbchen sieht der Margerite zum Verwechseln ähnlich und viele nennen sie deshalb auch Kapmargerite. Leichte Trockenheit kann die Pflanze besser vertragen als Dauerfeuchte. Vollgelaufene Untersetzer auf Balkon oder Terrasse sollten immer gleich geleert werden. Diese fröhlichen Gartenpflanzen sind einfach zu pflegen und daher auch gut für Anfänger geeignet. Manche Sorten legen im Sommer eine kurze Blühpause ein, doch wer die Pflanze weiterhin gut versorgt, kommen die Blüten immer wieder nach. 

Kapkörbchen schließen ihre Blüten, wenn Regen ansteht und somit sind die hübschen Blumen als Wetterfrosch zu sehen. Eine Überwinterung ist möglich, jedoch hatte ich bisher kein Glück, da sie im Folgejahr nur spärlich blühen und ein Neukauf daher sinnvoller ist. Bei Temperaturen unter 10 Grad leidet das Kapkörbchen und daher wird sie erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt.

Kapkörbchen sind ein echter Blickfang auf meiner Terrasse und sie erfreuen sich großer Beliebtheit unter den Hobbygärtner. Kein Wunder also, dass sie in vielen Beeten, im Kübel und im Balkonkasten zu finden ist. Und – man braucht keine Angst von den gefräßigen Nacktschnecken haben, denn Kapkörbchen stehen nicht auf ihrer Speisekarte.