Die Natur hält sich nicht immer exakt an den Kalender und an den Feiertagen konnte ich nur die geschlossenen Blüten sehen. Ein paar Tage Sonne und nun entfalten die Pfingstrosen ihre wunderschönen Blüten.
Pfingstrosen ziehen mit ihrer Schönheit und Eleganz die Blicke auf sich. Mit ihren üppigen Blüten und satten Farben sind sie ein wahrer Hingucker im Garten. Von zarten Pastelltönen bis zum leuchtenden Rot bieten sie eine breite Palette an Farbvariationen. Ob als prächtige Schnittblume oder als eindrucksvolle Schönheit im Garten, Pfingstrosen verströmen einen Hauch von Romantik und Anmut. Die beste Zeit eine Pfingstrose zu pflanzen ist zwischen Spätsommer und Herbst. So haben sie genug Zeit neue Wurzeln zu bilden. Pfingstrosen benötigen einen sonnigen Standort, können aber auch im Halbschatten gedeihen. Sie benötigen einen gut durchlässigen, humosen Boden, der auch in Trockenphasen ein gewisses Maß an Feuchtigkeit behält. Sobald sie im Beet gut eingewachsen sind, sind sie pflegeleicht und können über Jahre hinweg blühen.
Ein weiter wichtiger Punkt ist, Pfingstrosen sind standorttreu, deshalb ist es wichtig gleich beim Pflanzen einen passenden, dauerhaften Platz auszuwählen. Meine Pfingstrosen stehen nun seit 20 Jahren an ihrem Platz und werden von Jahr zu Jahr schöner. Gedüngt wird zweimal im Jahr – einmal im Frühjahr zum Austrieb mit Kompost und Pferdemist Pellets und zum zweiten Mal nach der Blüte, um die Bildung neuer Knospen für das Folgejahr zu fördern. Ein häufiger Fehler ist das zu tiefe Einpflanzen der Pfingstrosen. Die sogenannten Augen (Triebknospen) sollten nur etwa drei bis fünf Zentimeter unter der Erde liegen. Ist die Pfingstrose zu tief gesetzt, bleibt die Blüte oft aus. Wer den Pfingstrosen einen sonnigen Standort bietet und sie nicht umsetzt, wird jahrzehntelang Freude an diesen faszinierenden Stauden haben.

