In der freien Natur findet man Blutweiderich meist an Seen- oder Bachufern wo der Boden eher sumpfig ist. Im Garten kann die Pflanze sowohl in Beeten mit guter Gartenerde, als auch am Teichrand gepflanzt werden.
In meinem Garten ist Blutweiderich neu und vor allem haben mich die leuchtend, dunkelrosa Blüten überzeugt, die Bienen und Schmetterlinge magisch anziehen. Die Blütezeit ist von Juli bis Ende September und in diesen Monaten öffnen sich die Blüten in Form einer Scheinähre. Die Staude bevorzugt einen sonnigen Standort, kommt aber auch im Halbschatten gut zurecht. Noch mehr als das Licht braucht die Pflanze Wasser, was dieses Jahr kein Problem ist :-). Der Abstand zwischen den Jungpflanzen sollte etwa 50 Zentimeter betragen und nach dem Einsetzen ins Pflanzloch wird die ausgehobene Erde mit Kompost vermischt und rundum wieder eingefüllt, leicht angedrückt und gut gewässert. Blutweiderich ist eine sehr genügsame Staude und im nächsten Frühjahr reicht eine Gabe von Kompost zur Düngung das ganze Jahr über.
Ein besonderer Vorteil der Pflanze ist seine Unempfindlichkeit gegenüber verschiedener Schädlinge und Krankheiten. Auf den Herbst bin ich besonders gespannt, da soll sich die Staude aufs schönste präsentieren und sich in den herrlichsten Herbst-Farbtönen verfärben. Die robuste, mehrjährige Pflanze ist winterhart und braucht keinen Frostschutz um den Winter zu überstehen.

