Die erste Woche des meteorologischen Frühlingsanfangs machte der Jahreszeit alle Ehre. Über eine Woche Sonnenschein von morgens bis abends und dazu milde Temperaturen, am Sonntag sogar 20 Grad. Doch damit ist vorerst leider Schluss, für heute und das ganze Wochenende zeigen die Wetterberechnungen einen Winterrückfall mit Schneeflocken.
Schluss mit grauem Wintermief und Lagenlook, der Frühling ruft und am liebsten würde man jede freie Minute im Freien verbringen. Irgendwie hat man das Gefühl, als ob die komplette Nachbarschaft aus dem Winterschlaf erwacht ist. Menschen, die man Wochen- nein monatelang nicht gesehen hat, stehen wieder am Zaun oder arbeiten im Garten. Es ist warm, sonnig und so schön, dass kein Hobbygärtner sich zurückhalten kann. Im März erwachen die ersten Schneeglöckchen, Winterlinge, Narzissen und Krokusse aus dem Winterschlaf und das Auge erfreut sich über die bunten Farben.
Doch der Garten muss für den Frühling vorbereitet werden und der größte Teil der Gartenarbeit im März dreht sich um das Zuschneiden, das Teilen und die Pflege der Stauden. Die Beete werden gemulcht, Unkraut und Laubschutz entfernt. Eine Schubkarre mit Kompost und Pferdemist-Pellet sorgt für einen kräftigen Start in die warme Jahreszeit. Als Erstes ging es den Herbst Anemonen an den Kragen und ich ärgere mich, dass ich die weißen, wolligen Fruchtstände im Spätherbst nicht geschnitten habe, denn sie verursachen eine Menge Schmutz. Täglich ca. 2 Stunden im Garten, doch es ist noch viele tun und besonders weit kam ich allerdings nicht. Meine fiese Erkältung erinnert mich immer wieder, dass nicht alles an einem Tag zu schaffen ist. Schritt für Schritt – der Frühling ist noch lange. Dafür war die Kaffeepause in der Sonne, auf der windgeschützten Terrasse besonders schön.
Wer sich ein wenig Farbe auf Balkon und Terrasse wünscht, kann jetzt schon Hornveilchen oder Primel in die Kübel setzen. Empfindliche Gewächse, die im Haus überwintert haben, kann man jetzt schon heller und wärmer stellen und mit zunehmender Tageslänge öfter gießen und wöchentlich düngen. Leider macht das tolle Frühlingswetter eine Pause und der Regen hat der Natur gutgetan. Gerade jetzt, wo das Pflanzen Wachstum in Schwung kommt, braucht die Natur dringend Wasser und ich kann eine Pause auch gut gebrauchen.
Interessant – Pferdemist-Pellets – ist das neu? Pellets für den Pelletofen kenn man ja, aber wenn diese Pellets für eine so unglaubliche Blütenpracht sorgen, dann sollte man das wohl unbedingt mal ausprobieren. Die Vorstellung, dass die Blumen so im Garten erblühen, ist schon entzückend.
Hallo, Pferdemist Pellets gibt es schon lange und sind im zeitigen Frühjahr ein hervorragender Dünger.Besonders für Rosen und Stauden, Gehölze oder nährstoffhungrige Gemüsearten wie Gurken, Tomaten, Paprika oder Zucchini. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Pferdemist – besonders für Menschen die mit Pferden nichts zu tun haben, Pellets stinken nicht. Liebe Grüsse Christa