Mein Blumenstrauss für das Wochenende mit den ersten Pfingstrosen

 

Leider sind Schnittblumen ein vergängliches Vergnügen – meist sind sie nur 8 bis 10 Tage schön anzusehen, doch ohne einen schönen Blumenstrauss ist das Leben einfach trist. Für eine besondere Blütenexplosion sind Pfingstrosen bekannt und ich habe mir für das Wochenende im Supermarkt zwei Bündel gekauft. Frisch aus Bayern stand auf dem Etikett und zuerst dachte ich, es wäre eine Sorte.

 

Die Knospen waren noch komplett geschlossen und ungeduldig wie ich bin, habe ich nach drei Tagen etwas nachgeholfen. Dazu befeuchtet man die Hände mit lauwarmen Wasser, nimmt die Knospe zwischen beide Daumen und massiert die äußeren Blütenblätter – mit viel Gefühl, damit die Blätter nicht abreißen. Meist werden Pfingstrosen im knospigen Stadium geschnitten, so überstehen sie den Transport besser und der Kunde hat die ganze Blütezeit vor sich und kann das Aufblühen verfolgen.

 

Pfingstrosen gehören zu den ältesten Zier- und Kulturpflanzen und schon meine Großmutter hegte und pflegte die Staude in ihrem Garten. Sie sind die Rosen ohne Dornen und galten lange als Symbol für Reichtum und Schönheit. Mein Pfingstrosen im Garten sind über und über mit Knospen, die sich hoffentlich bis Pfingsten öffnen. Dafür benötigen sie aber mehr Sonne, höhere Temperaturen und der Wasserhahn könnte geschlossen werden. Pfingstrosen sind als Schnittblume sehr beliebt – kein Wunder, denn durch ihre edle Erscheinung ist die Blume eine wunderschöne Dekoration, nicht nur für besondere Anlässe. Damit Pfingstrosen möglichst lange halten, werden alle Blätter, die in die Vase ragen entfernt und die Stiele schräg angeschnitten.

Jetzt sind alle Blüten aufgegangen und die Überraschung – es sind zwei Sorten – eine schöner als die andere.