Wenn alle anderen Stauden längst verblüht sind, laufen Fette Henne zur Höchstform auf. Ihre großen Blütenstände leuchten bis zum ersten Frost und sind zudem ideal für herbstliche Dekorationen.
Frisch aus dem Garten! Die Hortensien sind nun verblüht und leuchten nun in den schönsten Herbstfarben. Die Fette Henne hingegen blüht im Beet noch wunderschön, hat im Oktober ihren großen Auftritt und sorgt für einen roten Farbtupfer. Ich wollte nicht schon wieder einen Kranz binden und habe mich für ein einfaches Gesteck entschieden. Alles, was ihr dafür braucht, sind zwei getrocknete Hortensienblüten und ein paar Zweige der Fetten Henne. Als Gefäß eignet sich alles – eine Schale, ein Körbchen oder ein tiefer Teller. Zuerst werden die Blumen auf die passende Länge geschnitten und ein Steckschwamm in das Gefäß gestellt. Abwechselnd werden jetzt die Blumen eingesteckt und dann kann das Gefäß mit Kürbissen, Äpfel und Birnen oder mit Granatäpfeln dekoriert werden.
Die Fette Henne ist eine sehr anspruchslose Pflanze. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort, was das Wachstum und die Blütenentwicklung fördert. Sie speichert das Wasser in ihren fleischigen Blättern und muss kaum gegossen werden. Die Fette Henne benötigt einen durchlässigen Boden, der keine Staunässe zulässt. Sie ist eine winterharte Staude, die ohne Frostschutz auskommt. Bei Pflanzen im Kübel oder Topf ist jedoch ein Winterschutz wichtig, da die Wurzeln empfindlicher sind und von allen Seiten der Kälte ausgesetzt sind. Fette Hennen sind wahre Überlebenskünstler und stehen schon seit Jahren an ihrem Platz. Ihre Vielfalt ist beeindruckend – vom teppichbildenden Bodendecker bis zu den hochwachsenden Stauden ist für jeden Geschmack und Standort etwas dabei. Die Sorte Herbstfreude ist eine der bekanntesten Sorten und wächst buschig und aufrecht bis zu 50 bis 60 cm hoch. Die schirmförmigen Blüten verwandeln sich im Spätsommer von einem zarten Rosa zu einem leuchtenden Rot im Herbst. Auch Bienen und Schmetterlinge lieben diese Pflanze und sind eine wichtige Nahrung für sie in der kälteren Jahreszeit.