Gerbera in der Vase

Besonders als Schnittblume sehr beliebt

Für einen Blumenliebhaber wie mich sind Gerbera unverzichtbar. Egal ob als reiner Gerbera Strauss oder in Kombination mit anderen Blumensorten. Sie sorgen in jedem Arrangement für Farbe und Fröhlichkeit.

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Gerbera sind jedoch gerade in der Vase kleine Diven und sehr anspruchsvoll. Die richtige Pflege ist Grundvorraussetzung wenn man lange Freude an der Blüte haben möchte.

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Die Stiele der Gerbera bieten eine große Angriffsfläche für Bakterien. Deshalb verwende ich nur saubere (vorab ausgewaschene) Vasen und frisches, lauwarmes Wasser. Das Wasser wird ausserdem nur halbhoch eingefüllt und Schnittblumendünger zugesetzt. Das Wasser wechsle ich regelmäßig.

gerbera-strauss7.jpgDamit die Gerbera genug Wasser bekommt müssen die Stiele mit einem scharfen, sauberen Messer schräg angeschnitten werden. Als Schnittblumen benötigen Gerbera viel Wasser, damit das sichergestellt wird, schneide ich die Stiele alle drei bis vier Tage erneut an.

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Gerbera kannte ich früher nur gestützt mit einem Draht um den Stiehl um ein Brechen zu verhindern. Das hat mich immer etwas irritiert. Bei mir sind alle Gerbera ohne Draht in Sträussen, nur wenn einzelne Blumen verwendet werden, greife ich zu diesem Hilfsmittel. Bisher ist mir noch kein Stiehl gebrochen, die modernen Züchtungen sind anscheinend robuster.

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Auch in Gestecken verwende ich gerne und oft Gerberas. Durch ihren hohen Wasserbedarf ist das allerdings nicht immer ganz einfach. Wasserreservoirs helfen hier. Einfach den Gerbera-Stiel schräg anschneiden, durch das Steckmaterial zeihen und anschließend wieder ein paar Millimeter heraus ziehen. Dadurch bildet sich ein Wasserreservoir, dass bei der Wasserversorgung im Gesteck sehr hilfreich ist.