Für mich ist die Protea eine der außergewöhnlichsten, exotischsten und schönsten Blumen, die es gibt und ich freue mich jedes Jahr im Herbst, wenn sie im Handel angeboten wird.
Wenn in Mitteleuropa der Herbst Einzug hält, beginnt in Südafrika der Frühling – die Blütezeit der Protea. Dort hat sie als Nationalblume eine besondere Bedeutung. Sie steht für Vielfalt und die Stärke des südafrikanischen Volkes und ist der ganze Stolz des Landes. Für unsere Gärten eignet sich die Protea nicht, da sie sehr frostempfindlich ist und nur in sehr milden, frostfreien Regionen überleben kann.
Die Protea ist eine sehr auffällige, unverwechselbare Blume. Die Blütenköpfe sind groß und haben einen kronenähnliche Form. Der Blütenstand setzt sich aus vielen einzelnen, kleinen Blüten zusammen, die flauschig sind und eher wie Haare aussehen. Umrahmt ist der Blütenkopf mit farbigen Hochblättern, die meist Rosa bis hin zu kräftigem Rot, Orange oder Weiß reichen. Die Protea sieht alleine gebunden am schönsten aus. Passend zur Jahreszeit habe ich den Strauss nur mit Tannengrün und Eukalyptus gebunden. Als Schnittblume ist die Protea wegen ihrer langen Haltbarkeit sehr beliebt, doch ein paar Pflegetipps sollten beachtet werden. Die dicken holzigen Stiele werden zu Hause mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten. Am besten stellt man sie mit lauwarmen Wasser in die Vase, was regelmäßig ausgetauscht wird. Ein heller, kühler Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und die Protea hält bis zu 3 Wochen.
Auch zum Trocknen eignen sich Protea sehr gut. Wer seine Schönheit als Trockenblume konservieren möchte, sollte sie vor dem Verblühen kopfüber an einem dunklen, gut gelüfteten Raum etwa für 2 Wochen aufhängen. Mit etwas Glück verliert die Protea weder Farbe noch Form und kann dann in Gestecken wieder verwendet werden.