Kommt nun endlich der Frühling ?

 

Für viele Menschen ist der Frühling die schönste Jahreszeit. Nur – wo hat sich der Frühling so lange versteckt?

Bilder vom 1. April (kein verspäteter Aprilscherz)

Von wegen Frühlingsanfang! Kalt war es die Tage vor Ostern, auch wenn sich die Sonne von Zeit zu Zeit zeigte.. Nachts haben wir noch oft frostige Temperaturen, da ist es kein Wunder, dass sich unser Igel immer noch in seinem Winterquartier aufhält. Bestimmt sehnt er sich, genau wie ich nach warmen und sonnigen Frühlingstagen. Unser Igel hat seinen Schlafplatz im hinteren Teil des Gartens, zwischen einem Hochbeet und der Garage, gut geschützt vor Nässe und unserer Hündin Emmi. In der Ecke, die windgeschützt ist, haben wir ein Holzhäuschen, das Dach zusätzlich mit totem Holz und Reisig abgedeckt, innen mit Laub ausgelegt – der ideale Winterunterschlupf für einen Igel. Ein Igel im Garten ist sehr nützlich, da sie als natürliche Schädlingsbekämpfer agieren. Sie fressen Schnecken, Käfer, Raupen und Engerlinge und fördern dadurch das ökologische Gleichgewicht. Da Igel Insektenfresser sind, beschädige sie keine Pflanzen im Gemüse- oder Blumenbeet.

Am Dienstag habe ich einen Abstecher zum Gartencenter gemacht, um ein paar Blumen für einen Geburtstag zu besorgen. Hier ist der Frühling schon vor einigen Wochen eingezogen, doch das schlechte Wetter hat viele abgehalten ihren Balkon, Terrasse oder die Beete mit hübschen Frühlingsblumen zu gestalten. Für das Geburtstagskind habe ich Hornveilchen gekauft und für meinen Steingarten einige vorgezogene Zwiebelblüher. Narzissen, Muskari, Milchsterne in Weiß und dazu blaue Schneeglanz, die sich gut vermehren.

Wer im Herbst keine Zwiebel verbuddelt hat oder Lücken im Beet entdeckt, muss jetzt zum Töpfchen greifen. Die Wurzeln, die unter dem Topfboden zu sehen sind, sollten hell sein – auf keinen Fall braun oder matschig. Bevor ich sie ins Beet setze, freuen sie sich über reichlich Wasser und so tauche ich sie samt Topf in einen mit Wasser gefüllten Eimer, wenn keine Luftblasen mehr aufsteigen haben sich die Wurzeln vollgesogen. Nun kann der Topf entfernt und die Pflanzen ins Beet gesetzt werden. Nach dem Verblühen können die Zwiebel in der Erde bleiben und nächstes Jahr treiben sie wieder aus.

Für die nächsten Tage sind die Wetteraussichten sehr gut, Sonne und hohe Temperaturen, auch die Nachtfröste bleiben aus. Hoffe, das war’s jetzt mit Schnee und Frost – Winter-Wonderland bitte erst wieder im Dezember.