Die Eisheiligen haben ihrem Namen dieses Jahr alle Ehre gemacht und für eine klassische Punktlandung gesorgt. Zuerst Hagel, dann Regen und kalt war es – besonders in den Nächten wurde es frostig, auf unserem Hausberg Kampenwand lag sogar Schnee. Der Sonnenschirm auf der Terrasse stand im Regen und die Sandalen mussten zurück in den Schrank – stattdessen gab es Tee und heiße Milch mit Honig. Meine Pfingstrosen im Garten sind voller Knospen, doch sie brauchen noch etwas Zeit. Das nasse und kalte Wetter bremste das Pflanzenwachstum allgemein, da Sonne und Wärme fehlten. Die Natur „hinkt“ dem Zeitplan um einige Zeit hinterher, doch sobald sich die Temperaturen stabilisieren, wird die Natur den Rückstand schnell aufholen.
Pünktlich für das lange Pfingstwochenende werden nun – ja schon fast sommerliche Temperaturen angesagt. Doch was mir weniger gefällt, ist, dass die Gewitterwahrscheinlichkeit steigt. Ich möchte jetzt endlich Sommerblumen auf meine Terrasse pflanzen, in den Biergarten gehen, im Chiemsee einige Runden schwimmen und endlich meine Heizweste ins Winterlager bringen. Die langen Abende draußen verbringen, Grillen mit Freunden, barfuß laufen und endlich ein wenig Farbe im Gesicht bekommen (natürlich ohne Sonnenbrand).
Meinen Blumenstrauß für das Pfingstwochenende habe ich im Supermarkt gekauft (meine Blumenfrau wird es mir verzeihen). Supermarkt Blumen haben oft den Ruf, langweilig und einfach zu sein. Doch diese Zusammenstellung ist mir sofort ins Auge gefallen. Apricotfarbene Rosen, Craspedia, Veronica, dazu Schleierkraut und Eukalyptus. Frisch, fröhlich und passt zum Frühling – einfach nur schön! Gestern ein kleiner Vorgeschmack auf das verlängerte Wochenende mit Sonnenschein und blauem Himmel. Wünsche euch ein wunderschönes Pfingstwochenende.