Blumenfelder

Noch immer leuchten die Blumenfelder mit Dahlien, Zinnien und Sonnenblumen schon von der Ferne. Auf dem Feld bei Stephanskirchen kann man sich nach Herzenslust, zu jeder Tageszeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, auch am Wochenende einen herrlichen Strauss zusammenstellen.

Ein besonderer Vorteil – die Blumen sind nicht nur farbenfroh, sondern halten auch länger als übliche Schnittblumen, die eine weite Reise hinter sich haben. Die Felder, meist so groß wie ein Fußballfeld, sind oft ein Nebenerwerb der Landwirtschaft, der für die Bauern viel Arbeit bedeutet und sie müssen an die Ehrlichkeit der „Pflücker“ vertrauen.

Nicht nur Bienen und Schmetterlinge finden daran Gefallen, sondern auch viele Menschen, die sich einen schönen Strauss mit nach Hause nehmen. Die Preise fallen von Feld zu Feld unterschiedlich aus. Für die Dahlien habe ich pro Stück 50 Cent und für die Sonnenblumen 1,20 Euro bezahlt. Die Entscheidung welchen Farbton mein Strauß haben soll fällt mir oft schwer und diesmal habe ich mich für Rosa und Weiß entschieden. Inzwischen muss man weit ins Feld gehen, um die schönsten Dahlien zu finden, der vordere Bereich ist schon gut abgepflückt.

Mir macht das Stöbern in den bunten Blumenreihen einfach Spaß und zu Hause werden herrliche Sträuße, Gestecke oder Kränze gezaubert, ohne den eigenen Garten zu plündern.